SZ + Großenhain
Merken

Jugendclubs im Großenhainer Umland werden wiederbelebt

Sowohl in Lampertswalde als auch in Weißig fanden sich neue Gruppen zusammen. In beiden Orten werden die Treffs jetzt auf Vordermann gebracht.

Von Manfred Müller
 2 Min.
Teilen
Folgen
Die Räume im kommunalen Gebäude am Bergsportplatz sollen nach längerem Leerstand wieder zum Treff für junge Leute werden.
Die Räume im kommunalen Gebäude am Bergsportplatz sollen nach längerem Leerstand wieder zum Treff für junge Leute werden. © Manfred Müller

Lampertswalde. Die früher von Jugendlichen genutzten Räume in der ehemaligen Gemeindeverwaltung sollen saniert und wieder in Betrieb genommen werden. Lampertswaldes Gemeinderat beschloss in seiner Januarsitzung, Gelder für Fiesenleger-, Elektro- und Sanitärarbeiten in Höhe von 3.500 Euro zur Verfügung zu stellen. In der Vergangenheit hatte es in den Clubräumen immer wieder Ärger gegeben – sowohl, was die Behandlung der Einrichtung als auch das Besucherspektrum betraf. „Wir sollten es noch einmal versuchen“, fand Gemeinderat Dierk Bade.

Es hätten sich ein paar Leute zusammengefunden, denen man einen ordentlichen Clubbetrieb zutrauen kann. Da der Landarzt gleich nebenan wohnt und arbeitet, will er im Club hin und wieder nach dem Rechten sehen. Bernd Richter hingegen sieht die Aktion eher skeptisch. „Was machen wir, wenn die Sache erneut in die Hose geht?“, fragte er. Letztlich wurde die Herrichtung der Räume mit nur einer Gegenstimme beschlossen.

Auch im Lampertswalder Ortsteil Weißig sieht es nach einer Neuorientierung des Jugendclubs aus. Dort hatte es Probleme beim Generationswechsel gegeben. Nun wollen sich die Clubmitglieder stärker auf die jüngere Generation konzentrieren. Es wurde eine Whatsapp-Gruppe gegründet und mithilfe zweier Azubis der Malerfirma Paulick mit der Sanierung der Räume begonnen.