SZ + Großenhain
Merken

Großenhain: Dresdner und Meißner Kreuzung werden untersucht

Für beide Knotenpunkte der B 101 wird eine Vorzugsvariante erarbeitet. Was die beste Verkehrslösung ist, soll ein Vergleich zeigen.

Von Kathrin Krüger
 2 Min.
Teilen
Folgen
Die Dresdner Kreuzung in Großenhain - hier bei der Straßenerneuerung 2018 - wird weiter untersucht. Hier muss die Ampelanlage erneuert werden.
Die Dresdner Kreuzung in Großenhain - hier bei der Straßenerneuerung 2018 - wird weiter untersucht. Hier muss die Ampelanlage erneuert werden. © Anne Hübschmann

Großenhain. Im Zusammenhang mit dem Verkehrsentwicklungskonzept 2030 (VEK), das bis zum Jahresende fertiggestellt und dann vom Stadtrat beschlossen wird, beschäftigt die Großenhainer die Planung möglicher Kreisverkehre in der Kernstadt. Konkret ist von der Kreuzung Meißner Straße/Mozartallee die Rede. Für diesen Knotenpunkt der B 101 liegen laut Landesamt für Straßenbau (Lasuv) die verkehrsplanerische Untersuchung und die planungsbegleitende Vermessung bereits vor. "Auf Grundlage dieser werden die Varianten hinsichtlich der Erneuerung des vierarmigen Knotenpunkts untersucht. Dabei sind die Anforderungen an den Rad- und Fußgängerverkehr zu berücksichtigen", so das Lasuv auf SZ-Nachfrage. Unter Beachtung des VEK sei die Vorzugsvariante herauszuarbeiten. Anschließend werden die Träger öffentlicher Belange einbezogen.

Und wie sieht es an der Dresdner Kreuzung aus? Auch dieser Knotenpunkt der B 101 mit der S 81 soll erneuert werden, hier steht die grundlegende Geometrie weitgehend fest. "Die Ampelanlage ist entsprechend dem geltenden Regelwerk und im Hinblick auf die Optimierung für Fußgänger und Radfahrer zu erneuern", heißt es vom Lasuv. Die Variantenuntersuchung beinhalte auch eine Kreisverkehrslösung. Die Vorzugsvariante werde ebenfalls unter Berücksichtigung des VEK erarbeitet. Für beide Knotenpunkte ist also die Variantenuntersuchung noch nicht abgeschlossen. Eine Vorzugslösung kann zum gegenwärtigen Zeitpunkt noch nicht benannt werden.