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Großenhain

Kulturnacht mit Corona-Note

Das Großenhainer Kulturereignis am Sonnabend kommt nicht ohne 3G aus. SZ sprach darüber mit Uwe Naumann, Chef des ausrichtenden SkZ Alberttreff.

Die Crazy Ties Big Band eröffnet die Kulturnacht am Sonnabend in der Marienkirche.
Die Crazy Ties Big Band eröffnet die Kulturnacht am Sonnabend in der Marienkirche. © Kathrin Krüger

Großenhain. Bekannte Künstler, aber neue Programme und zahlreiche Besonderheiten erwarten die Besucher bei der diesjährigen Kulturnacht am Sonnabend. Sie wurde kurzfristig und mit erschwerten Bedingungen vom städtischen Alberttreff organisiert.

Herr Naumann, die sechste Kulturnacht stellt die Veranstalter vor die bisher größten Herausforderungen. Es gelten besondere Corona-Einschränkungen. Worauf muss sich das Publikum einstellen?

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Für jede der neun Spielstätten haben wir ein eigenes Hygienekonzept, um den Anforderungen zu entsprechen. Überall gilt die 3-G-Regel und es wird QR-Codes zum Einscannen für den Nachweis geben. Die Besucher und auch Künstler müssen also geimpft, bis maximal vor sechs Monaten genesen oder negativ getestet sein. Das Testzentrum am Hauptmarkt 3 hat deshalb am Samstag von 14 bis 17.30 Uhr geöffnet. Getestet wird ohne vorherige Terminvergabe. Kontrolliert wird der jeweilige Status beim Verkauf der Einlassbändchen, die dieses Jahr alle eine Nummer haben. Beim Verkauf nehmen wir die nötigen Daten für die Kontaktnachverfolgung auf. Einen Vorverkauf der Bändchen gibt es dieses Jahr nicht.

Könnte das nicht zu Wartezeiten an den Spielorten führen? Und steht überall ausreichende Platzkapazität zu Verfügung?

Die Kulturnacht beginnt am Sonnabend um 18 Uhr in der Marienkirche mit der Eröffnung durch den Oberbürgermeister und das anschließende etwa einstündige Konzert der Crazy Ties Big Band. Es ist von Vorteil, wenn so viele Besucher wie möglich schon hier ihre Eintrittsbändchen kaufen, denn in der Kirche haben wir ausreichende Kapazität. Auch an den weiteren Spielorten Kulturschloss, Orangerie, Museum, Hexenstübchen, Bücherei, Kino, Begegnungsstätte und Alberttreff kann der Eintritt bezahlt werden. Rechtzeitiges Kommen vorm jeweiligen Beginn um 19.30 Uhr, 20.30 Uhr und so weiter ist empfehlenswert. Die Platzkapazitäten sind mancherorts tatsächlich begrenzt. Es gibt keine nummerierten Plätze. Beim Mindestabstand appellieren wir an die Selbstverantwortung der Besucher. Bei zu großem Andrang kann es sein, dass wir Gäste umlenken müssen. Die gleichen Angebote laufen stündlich.

Der Eintritt für die Kulturnacht, die ja aller zwei Jahre stattfindet, kostet diesmal acht statt fünf Euro für Erwachsene und vier statt drei Euro für Kinder. Wird dafür auch wieder Gastronomie und ein Shuttleservice geboten?

Ja, außer in der Bücherei wird es überall Getränke und einen Imbiss zu kaufen geben. An der Marienkirche stehen auch wieder zwei Shuttle-Fahrzeuge bereit. Sie werden die Besucher zu den Spielstätten, vor allem bis zum Alberttreff am Marstall, bringen.

Inhaltlich wird es von 18 bis 23 Uhr einen Mix aus Theater, Musik und mehr geben. Worauf können sich die Großenhainer freuen?

Musikalisch folgt in der Marienkirche nach der Bigband das Streichorchester Saitensprung der Musikschule Großenhain, in der Orangerie am Topfmarkt ist ein Liederabend mit Volkmar Funke zu erleben. Livemusik gibt es auch im Nebengebäude des Kulturschlosses mit Nadine Weichenhain, die Folk, Pop und Oldies spielen wird. Das satirische Liederprogramm "Odole mio" über sächsische Erfindungen von Kathy Leen und Holger Miersch wird im Hexenstübchen geboten.

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Theater haben wir im Alberttreff mit der Erwachsenen-Gruppe der Spielbühne Großenhain mit einem alten Einakter: "Der Nächste, bitte". Das Kabarett "Die Kaktusblüte" aus Dresden gastiert im Kino. Lehrerin Andrea Kreisz tritt mit ihrem musikalisch-literarischen Programm über Hans-Georg Stengel im Museum auf. Ines Hommann aus Dresden liest nordische Volksmärchen in der Bücherei. Und in der Senioren-Begegnungsstätte im Alleegässchen zaubert Thomas Born "ganz ohne Ärmel".

Die Fragen stellte Kathrin Krüger.

Das Programm steht auch unter www.skz-alberttreff.de.

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