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Mehr Geld für die Räte

Gemeinde- und Ortschaftsräte erhalten in Ebersbach künftig eine Aufwandsentschädigung, um ihre Tätigkeit besser zu würdigen.

Von Kathrin Krüger
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In Ebersbach wurde die Entschädigungssatzung überarbeitet.
In Ebersbach wurde die Entschädigungssatzung überarbeitet. © Kristin Richter

Ebersbach. Die Gemeinde musste ihre Entschädigungssatzung fürs Ehrenamt überarbeiten. Berührt werden davon aber nicht die Feuerwehrtätigkeit oder die Seniorenbetreuung über das Programm "Wir für Sachsen". Vielmehr geht es um die Würdigung des Einsatzes von Gemeinde- und Ortschaftsräten. "Viele Jahre lang haben wir für sie nichts angepasst, bisher erhalten sie nur zehn Euro Sitzungsgeld", sagt Bürgermeister Falk Hentschel bei der Beschlussfassung im Gemeinderat.

Jetzt wurde eine monatliche Zahlung von 25 Euro an sie beschlossen. Das hält nicht nur der Gemeindechef für angemessen. Der erste und zweite Bürgermeister-Stellvertreter bekommen 30 bzw. 35 Euro monatlich. Die neue Friedensrichterin wurde mit 30 Euro monatlich eingestuft. Dabei orientierte man sich an den Sätzen anderer Kommunen.

Bei Wahlen zahlt die Gemeinde wie üblich 30 Euro Erfrischungsgeld für Helfer. Das wurde nun auch in der Satzung fixiert. Sie wird im neuen Jahr in Kraft treten. Auf Nachfrage stellte Bürgermeister Hentschel noch klar, dass die Ortsvorsteher hier nicht aufgeführt sind. Ihre Honorierung wird nach den Vorschriften extra geregelt.

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