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Großenhain
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Mehr Geld für Großenhainer Radweg nach Priestewitz

Die Stadt erhält zwar Fördermittel für den neuen Geh/Radweg. Doch die Kosten sind gestiegen.

Von Kathrin Krüger
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An der Priestewitzer Straße in Großenhain wird der Radweg neu gebaut. Hier verschwand teilweise ein alter Bahnübergang.
An der Priestewitzer Straße in Großenhain wird der Radweg neu gebaut. Hier verschwand teilweise ein alter Bahnübergang. © Norbert Millauer

Großenhain. Der Stadtrat hat überplanmäßigen Auszahlungen für den neuen Radweg entlang der B101 nach Priestewitz zugestimmt. 172.100 Euro werden für die Gemeinschaftsmaßnahme mit dem Landesamt für Straßenbau und Verkehr (Lasuv) fällig. Außerdem für den Rückbau des Bahnübergangs in Zschieschen zusätzlich 3.000 Euro. Sie werden durch zusätzliche Erträge/Einzahlungen aus Fördermitteln gedeckt. Rechtliche Grundlage ist die 2020 beschlossene Ortsdurchfahrtenvereinbarung. Aus dieser ergeben sich Kostenbeteiligungen für Großenhain. Nach Ausschreibung der Leistungen durch das Lasuv wurden die Anteile für die Stadt auf Grundlage des Submissionsergebnisses neu ermittelt.

Großenhain erhält für das Projekt Förderung aus dem Programm für kommunalen Straßen- und Brückenbau. Eine Nachbewilligung bei Kostenerhöhung ist laut Zuwendungsbescheid nur bis maximal 15 Prozent der festgesetzten Gesamtzuwendung des Erstbescheides möglich, somit maximal 8.734 Euro zusätzlich. Im Großenhainer Haushalt sind finanzielle Mittel von 85.100 Euro enthalten. Die Mehrkosten werden gedeckt durch zusätzliche Einzahlungen aus Fördermittel, Umbewilligungen von der Rückschlagklappe Borngraben und teilweise der Umverlegung des Wiesengrabens sowie dem geplanten Umbau des Rathaus-Sitzungssaales zum Multifunktionsraum mit Ausstattung.