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Neue Ausschreibung für Meißner Berg in Radeburg

Die Stadt Radeburg strebt einen Ersatzneubau an. Doch die Angebote liegen weiter über den ermittelten Kosten. Nun wurde etwas anderes beschlossen.

Von Kathrin Krüger
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Die Lärmschutzwand am Meißner Berg in Radeburg soll erneuert werden. Doch die erste Ausschreibung brachte nicht die gewünschten Ergebnisse.
Die Lärmschutzwand am Meißner Berg in Radeburg soll erneuert werden. Doch die erste Ausschreibung brachte nicht die gewünschten Ergebnisse. © Norbert Millauer

Radeburg. Die Stadt plant, einen Ersatzneubau für die nicht mehr funktionstüchtige Lärmschutzwand entlang des Baugebietes Meißner Berg als dauerhafte Lösung errichten zu lassen. Als Variante wurde eine Gabionenwand gewählt. Zur Einhaltung der naturschutzrechtlichen Vorgaben wurden die nötigen Baumfällungen bereits ausgeführt. Die gesamte vorherige Begrünung wird danach ersetzt. Die Kostenermittlung ging von 697.000 Euro aus. Doch im Stadtrat wurde jetzt bekannt, dass für die zwei gebildeten Baulose - darunter eins zur neuen Begrünung - zu hohe Angebote eingereicht wurden. Die beiden Angebote liegen circa 250.000 Euro über der Kostenermittlung.

Im Haushalt sind die Ausgaben zwar veranschlagt. "Dabei erfolgte eine Kostenerhöhung um circa 200.000 Euro bereits durch Stadtratsbeschluss vom Februar", heißt es aus dem Rathaus. Eine Vergabe der Leistung in Höhe der Angebotskosten sei haushälterisch nicht möglich. Daher wurde dem Ratsgremium vorgeschlagen, die Ausschreibung aufzuheben, in Teilleistungen zu gliedern und getrennt nach diesen erneut auszuschreiben. Es wird durch Planer und Verwaltung eingeschätzt, dass sich die Kosten damit reduzieren. Vorbereitungen zur Neuausschreibung wurden bereits getroffen. Sodass eine Vergabe durch die Ermächtigung des Stadtrates im Technischen Ausschuss am 6. August angestrebt werde.