Großenhain
Merken

Weitere Förderanträge werden angenommen

25 regionale Vorhaben haben eine positive Entscheidung über den Dresdner Heidebogen erhalten. Bis 31. Januar können neue Projekte eingereicht werden.

 2 Min.
Teilen
Folgen
Insgesamt 902.000 Euro Fördervolumen stehen beim nächsten Aufruf des Dresdner Heidebogens zur Verfügung.
Insgesamt 902.000 Euro Fördervolumen stehen beim nächsten Aufruf des Dresdner Heidebogens zur Verfügung. © dpa-Zentralbild

Region. Das Kirchlehn in Ponickau, die Gemeinde Schönfeld, private Bauherren in Freitelsdorf und Kmehlen sowie die Gemeinde Ebersbach und die Stadt Großenhain sind aktuell Nutznießer von Fördermitteln der ländlichen Entwicklung über den Dresdner Heidebogen. Im Dezember bewertete die Lokale Aktionsgruppe (LAG) der Gebietsgemeinschaft 26 Projektanträge, von denen 25 eine positive Entscheidung erhielten: 13 Vorhaben im Landkreis Meißen und 12 im Landkreis Bautzen.

So wird die Kirchgemeinde Ponickau Dach und Fassade vom Pfarrhaus sanieren können. Auch der Eingang zur Friedhofsverwaltung wird dort barrierefrei, ebenso wie die Pfarrwohnung im Obergeschoss. In Schönfeld muss die Gemeinde den Schulsportplatz instandsetzen, dazu gab es von der Schulverwaltung die dringende Bitte. In Kmehlen wird ein ländliches Wohnhaus saniert, in Freitelsdorf ein Gebäudeteil eines Dreiseithofes für eine junge Familie. Die Gemeinde Ebersbach beantragte die Neugestaltung des Spielplatzes in der Siedlung Kalkreuth. Die Stadt Großenhain will eine Machbarkeitsstudie erstellen lassen.

All diese Vorhaben dienen der Verbesserung der Lebensqualität im ländlichen Raum und entsprechen den Handlungsfeldern des Entwicklungskonzeptes für die Region. "Diese Voraussetzungen werden auch an die neuen Anträge gestellt, die jetzt beim 16. Aufruf der aktuellen Förderperiode bis Ende Januar eingereicht werden können", sagt Janina Hein vom Regionalmanagement. Dieser Aufruf umfasst ein Fördervolumen von insgesamt 902.000 Euro. Förderfähige Maßnahmen sind im Bereich „Wohnen und Soziokultur“ zum Beispiel der generationengerechte Dorf- bzw. Ortsumbau, Flächenmanagement und Leerstandbeseitigung, die Erhaltung bzw. Intensivierung von Sozial- und Kulturangeboten, das Wohnen auf dem Lande bzw. die Bindung junger Menschen an Heimat und Region.

Mit einem Vorhaben um die sogenannten Leader-Mittel kann sich jeder bewerben, der mit seinem Projekt mindestens eines der genannten Ziele erfüllt und die Umsetzung in der Gebietskulisse des Dresdner Heidebogens durchführt. Voraussichtlich am 22. März bewertet der Koordinierungskreis der Region die neuen Projekte, die dann zur Bewilligung beim zuständigen Kreisentwicklungsamt einzureichen sind. (SZ/krü)