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Neue Friedensrichterin für Ebersbach

Rosmarie Hausmann ist künftig nicht nur AZV-Chefin, sondern will auch Nachbarschaftsstreitigkeiten schlichten helfen.

Die neue Ebersbacher Friedensrichterin Rosmarie Hausmann.
Die neue Ebersbacher Friedensrichterin Rosmarie Hausmann. © Kristin Richter

Ebersbach. Bisher sah die Gemeinde keinen Bedarf, eine kommunale Schiedsstelle für außergerichtliche Einigungen in Streitfällen einzurichten. Doch offenbar hat der Bedarf zugenommen, und so hatte Ebersbach im Amtsblatt die Ehrenamtsstelle ausgeschrieben.

Beworben hat sich als Einzige die ausgebildete Juristin Rosmarie Hausmann, die seit drei Jahren bereits als Chefin des Abwasserzweckverbandes (AZV) Gemeinschaftskläranlage Kalkreuth tätig ist und seitdem in Ebersbach wohnt. Die 48-Jährige war 18 Jahre als Anwältin tätig, bevor sie beim AZV einstieg. Hat also viele Erfahrungen mit Rechtsstreitigkeiten, wie sie sagt. Ihrer Meinung nach würden viele bei Problemen zu schnell zum Anwalt rennen, statt miteinander zu reden.

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Dafür möchte sie sich als Friedensrichterin einsetzen. Man kann Lösungen finden für beide Seiten, wenn man nur ins Gespräch kommt, ist ihre Überzeugung. Das hat sie mit der Gemeindeverwaltung auch mehrfach bei Abwasserstreitigkeiten praktiziert. Rosmarie Hausmann wurde vom Gemeinderat einstimmig bestätigt und bedankte sich für das Vertrauen. Sie wurde vom Amtsgericht als geeignet überprüft und wird nun für fünf Jahre Ebersbacher Friedensrichterin. Ihre Sprechzeiten werden öffentlich bekannt gemacht.

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