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Nistkästen für Reinersdorf

Der Heimatverein hat eine Aktion mit Abstand veranstaltet und die Dorfjugend einbezogen. Doch Unbekannte kappten blühende Sträucher mit der Kettensäge.

Jugendliche halfen mit, in Reinersdorf zehn Nistkästen aufzuhängen.
Jugendliche halfen mit, in Reinersdorf zehn Nistkästen aufzuhängen. © privat

Reinersdorf. Freude und Wut machen gerade im Heimat- und Traditionsverein Reinersdorf die Runde. Die Freude bezieht sich auf eine gelungene Aktion mit Jugendlichen. Vereinsmitglied Maria Hähne brachte mit ihnen bei genügend Abstand zehn Nistkästen am Sportplatz an. Sie haben verschiedene Fluglochgrößen. "Die Jugend ist bereit, etwas für Natur und Umwelt zu tun", freut sich Hellfried Beylich vom Heimatverein.

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Umso größer ist der Frust, weil an der kleinen Straße nach Ebersbach zwei frühblühende Sträucher der Wildpflaume der Kettensäge zum Opfer fielen. Alle fragen sich: Wer war das? Von der Gemeindeverwaltung erhoffen sich die Reinersdorfer wenig Unterstützung. Dort sehe man Baumpflanzungen an Straßen als nicht sinnvoll an, so Beylich.

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