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Nur Radebeul hat mehr

Für 412 Adressen strebt Großenhain den Glasfaserausbau über den Landkreis an. Vor allem der Ortsteil Görzig bekommt so endlich schnelles Internet.

Auch der Landkreis kümmert sich um schnelles Internet bzw. die weißen Flecken, die nach dem jetzigen Breitbandausbau der Kommunen bleiben.
Auch der Landkreis kümmert sich um schnelles Internet bzw. die weißen Flecken, die nach dem jetzigen Breitbandausbau der Kommunen bleiben. © Archivfoto: SZ/Uwe Soeder

Großenhain. Während weitere Kommunen den Glasfaserausbau vorantreiben bzw. vorbereiten, ist auch der Landkreis in die Beseitigung der letzten weißen Flecken eingetreten. Der Kreis erhielt einen Fördermittelbescheid für rund 23,5 Millionen Euro und investiert in die Versorgung von fast 3.000 Hausanschlüssen mit schnellem Internet.

412 unterversorgte Adressen im Stadtgebiet Großenhain werden davon profitieren. Nur Radebeul hat hierbei mehr Anschlüsse, hieß es jetzt im Technischen Ausschuss des Stadtrates. Vor allem der bisher nicht verplante Ortsteil Görzig soll Glasfaserkabel erhalten. Hier hatte weder die Telekom Interesse am Eigenausbau gezeigt, noch konnte die Stadt die Erschließung an die Enso vergeben. 

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Der Bau in 20 Kommunen soll spätestens 2022 beginnen. Auch Schulen und Krankenhäuser profitieren.

Noch bleibt die Breitbandversorgung aber Zukunftsmusik. Derzeit wird geplant. Erst im Mai nächsten Jahres wird die Leistung vergeben, drei Jahre ist dann Zeit für die Umsetzung, so die Stadtverwaltung. Auch Schulen - außer die Grundschule Zabeltitz - und alle Großenhainer Gewerbegebiete erhalten das Glasfaserkabel. Bisher ist die Stadt durch die Enso lediglich per Vectoring versorgt. Bürgermeister Tilo Hönicke bezeichnete den Ausbau als "Herkulesaufgabe".  Insgesamt 20 Kommunen beteiligen sich an dem Projekt und haben dazu Kooperationsverträge mit dem Landkreis geschlossen. 

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