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Auf dem Weg zur E-Rechnung

Die Stadtverwaltung wechselt 2022 von der bayerischen Firma adKOMM zum Softwareanbieter H&H. Damit ist sie bei den Kommunen in guter Gesellschaft.

Ab 2022 wird im Großenhainer Rathaus mit einer neuen Software fürs Finanzwesen gearbeitet.
Ab 2022 wird im Großenhainer Rathaus mit einer neuen Software fürs Finanzwesen gearbeitet. © dpa

Großenhain. Die Stadt muss sich auf elektronischen Rechnungsverkehr einstellen. Deshalb wird schon seit vier Jahren daran gearbeitet, sich die nötige Software im Rathaus bei einem anderen Anbieter zu holen. Derzeit ist Großenhain Mandant bei der bayerischen Firma adKOMM Software aus Stammham. Ab 2022 soll das Finanzwesen nun über die Berliner Firma H&H ablaufen. Das hat der Verwaltungsausschuss im Rathaus beschlossen.

Mit den Städten Riesa und Gröditz stand das Rathaus im Erfahrungsaustausch, denn die sind schon bei H&H. Auch mit der Gemeinde Bannewitz hat man sich verständigt, wo eine Umstellung von adKOMM auf H&H bereits vollzogen wurde. Zudem haben sich die Berliner im Oktober im Großenhainer Rathaus dem Finanzbereich und der EDV vorgestellt. Über 700 öffentliche Verwaltungen haben sich bereits für die Softwarelösung von H&H entschieden, heißt es in der Beschlussvorlage. 

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Perspektivisch kann auch die Finanzrechnung für den Abwasserzweckverband Gemeinschaftskläranlage Großenhain über diese Software abgewickelt werden. Die Verwaltung hat sich für einen Sofortkauf entschieden, um gegenüber einer Finanzierung Kosten zu sparen. Doch das stolze Sümmchen von rund 214.000 Euro müssen die Großenhainer berappen. "Mit der Umstellung sind effektivere Verwaltungsabläufe möglich", wird den Stadträten versprochen. 

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