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Regenwasser-Überlauf wurde günstiger

2018 wurde für diese Sanierung die Martin-Scheumann-Straße teils gesperrt. Die Stadt erhielt die Hälfte der Kosten ersetzt.

Die Martin-Scheumann-Straße in Großenhain.
Die Martin-Scheumann-Straße in Großenhain. © Anne Hübschmann

Großenhain. Der Regenwasserüberlauf an der Martin-Scheumann-Straße musste 2018 saniert werden. Der Weberbau hatte die Arbeiten bei halbseitiger Sperrung im Frühjahr des Jahres ausgeführt. Nun wurde das Vorhaben abgerechnet und konnte als günstiger wie geplant abgelegt werden. Laut jetzt vorliegender Kostenberechnung waren 132.224 Euro geplant, gekostet hat alles 119.371 Euro. Das ist allerdings mehr als der ursprüngliche Ansatz von 2017 zu dem Abschlagsbauwerk. Es entsprach nicht mehr den technischen Anforderungen für die Regenwasserableitung. Die Sächsische Aufbaubank trug die Kosten zu 50 Prozent.

Der unterirdische Regenwasserüberlauf liegt mitten auf der Martin-Scheumann-Straße. Das unterirdische Bauwerk blieb in seiner Grundsubstanz bestehen. Es wurde die vorhandene Wehrschwelle aus Beton konstruktiv mit einer Schwelle aus Edelstahl erhöht. Zusätzlich wurde eine Konstruktion zum Rückhalten der Schwimmstoffe eingebaut. Um den Drosselabfluss zur Kläranlage zu regulieren, wurde ein Drosselschieber eingesetzt. Die Stadt ist zur Erreichung rechtlich geforderter technischer Mindestanforderungen verpflichtet.

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