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Schönfeld will endgültig aus der Kisa raus

Gemeinsam mit Thiendorf, Zeithain und Hirschstein hat die Gemeinde den Verband verlassen. Jetzt war aber noch eine gerichtliche Vereinbarung nötig.

Die Kisa hilft Kommunen mit Software für die Kommunalverwaltung.
Die Kisa hilft Kommunen mit Software für die Kommunalverwaltung. © dpa-tmn

Schönfeld. Der Zweckverband kommunale Informationssysteme Sachsen Kisa ist u.a. für die Gemeinden Schönfeld und Thiendorf zum roten Tuch geworden. Schönfeld hat schon 2014 einen Austrittsbeschluss aus der Kisa, dem kommunalen IT-Dienstleister Sachsens, gefasst. Denn von 2008 bis 2012 lief nur die Software des Standesamtes über diesen Anbieter. Seitdem lässt sich Schönfeld vom Anbieter AdKomm unterstützen.

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Doch der Austritt ab 2013 wird erst jetzt wirksam. Der Schönfelder Gemeinderat musste dazu noch einer Muster-Auseinandersetzungs-Vereinbarung zustimmen. Laut Hauptamtsleiterin Kerstin Sulak geht es darum, auch die von 2015 bis 2017 noch gezahlten Umlagen zurückzuerhalten. Schönfeld hatte mit den anderen Kommunen gegen die Kisa geklagt, weil dort Fehlbeträge aufgelaufen sind, die die Mitglieder für unverantwortlich hielten. Die Gerichtsentscheidung gegen die Kisa sorgt jetzt dafür, dass die Gemeinden endlich mit der Kisa abschließen können. Die Städte Riesa und Großenhain sind zum Beispiel noch Mitglied.

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