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Stadt muss mit der Kirche sprechen

Großenhain will einen Abwasserkanal zwischen Mülbitzer Straße und Am Friedhof neu bauen. Dafür braucht sie 400 Quadratmeter Kirchenland.

Ein neuer Geh- und Fahrradweg soll vom Bauhof/Am Friedhof bis zur Mülbitzer Straße geführt werden. Doch dafür wird Land gebraucht.
Ein neuer Geh- und Fahrradweg soll vom Bauhof/Am Friedhof bis zur Mülbitzer Straße geführt werden. Doch dafür wird Land gebraucht. © Kristin Richter

Großenhain. Für den Abwasserkanal, den die Stadt über 500 Meter im Hopfenbachtal erneuern will, wurde jetzt eine Inspektion durchgeführt. "Der Kanal ist wirklich stark beschädigt", sagte Bürgermeister Tilo Hönicke jüngst im Stadtrat. Für den Neubau hatte es schon einen Grundsatzbeschluss gegeben. Er soll mit dem Anlegen eines Geh- und Radweges zwischen der Mülbitzer Straße und der Straße Am Friedhof verbunden werden. Und damit gleichzeitig eine Lücke im städtischen Radverkehrskonzept schließen. Derzeit kann man auf diesem Abschnitt weder laufen noch fahren. Denn der Weg ist versperrt.

Die Erneuerung des Kanals macht die künftige Radwegverbindung zwar sinnvoll, aber in trockenen Tüchern ist das Vorhaben noch nicht. Denn es musste ein Grunderwerbsplan erstellt werden. Laut Hönicke muss die Stadt rund 400 Quadratmeter Land von der Kirchgemeinde kaufen. Die gehören noch zum Friedhofsgelände. "Noch gab es keine Verhandlungen mit der Kirche", so die Aussage im Stadtrat. Die Verwaltung will die Stadträte dazu weiter auf dem Laufenden halten.

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Die Erneuerung des Mischwasserkanals ist auch eine Folge des Neubaus des Regenüberlaufbauwerkes Doernestraße im Vorjahr. Die Ablaufleitung muss von DN 250 auf DN 400 vergrößert werden, das war als Hochwasserschutz Bestandteil der wasserrechtlichen Erlaubnis für das Überlaufbauwerk.

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