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Stadt rechnet mit viel weniger Steuern

Großenhain braucht wegen Corona einen Nachtragshaushalt. Die Einbußen sind doch erheblich.

Großenhain muss einen Nachtragshaushalt machen, weil sich die Finanzsituation enorm ändert.
Großenhain muss einen Nachtragshaushalt machen, weil sich die Finanzsituation enorm ändert. © Symbolfoto/dpa

Großenhain. Corona wird finanziell in der Stadt im nächsten Jahr gehörige Folgen auslösen. Wie Kämmerin Elke Opitz jetzt im Stadtrat informierte, kalkuliert Großenhain 2021 mit zwei Millionen Euro weniger Schlüsselzuweisungen vom Freistaat. Sie wird auch weniger Einkommenssteuern einnehmen. Es macht sich laut Opitz ein Nachtragshaushalt unumgänglich. Der wird nun erarbeitet und mit den Fachämtern abgestimmt. Im ersten Quartal des neuen Jahres soll er beschlossen werden. Dem Stadtrat werden die neuen Finanzzahlen voraussichtlich am 17. März vorgelegt.

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