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Großenhain
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Stroga-Festival sammelt weiter Spenden

Donnerstag bis Samstag werden in der Großenhainer Remontehalle weiter Sachspenden für die Ukraine erbeten. Ein erster Transport ging schon ab.

Von Kathrin Krüger
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Mario Douadi zeigt in der Remontehalle Großenhain auf erste Spendengüter der Bevölkerung für die Ukraine.
Mario Douadi zeigt in der Remontehalle Großenhain auf erste Spendengüter der Bevölkerung für die Ukraine. © Kathrin Krüger

Großenhain. Der Verein Stroga-Festival sammelt auch in dieser Woche noch einmal Hilfsgüter für einen Transport in die Ukraine. "Nach knapp einer Woche haben wir in der Remontehalle Großenhain und auf der Enderstraße Dresden über vier Tonnen an Hilfsgütern erhalten und weitergegeben", freut sich Mario Douadi vom Verein. Unter den Sachspenden waren größtenteils Medikamente, Lebensmittel, Drogerieartikel, Windeln, Sanikästen, Decken, Schlafsäcke und auch Kinderspielzeug. Die wurden durch die Fahrer der Autogroup EU.s.r.o in die Stadt Uschgorod transportiert. Die Stadt befindet sich an der slowakisch-ukrainischen Grenze. Im transkarpatischen Krankenhaus werden diese Güter dann weiter ins Landesinnere gebracht und verteilt, heißt es in einem Newsletter.

Der Verein bedankt sich unter anderem bei der Bäckerei Tobollik und dem FCV Wacker Nünchritz für die größeren Sachspenden und bei der Schützenhaus Eventgroup für die Bereitstellung der Remontehalle. "Aber auch allen anderen hilfsbereiten Mitmenschen, welche einen Wocheneinkauf vorbeigebracht haben, wollen wir natürlich ausdrücklich danken."

Über 3.000 Euro von über 65 Spendern sind zudem zusammenkommen. Die erste Überweisung über 3.000 Euro ist bereits unterwegs, so der Verein. "Bei den aktuellen Dieselpreisen und 1.800 km für eine komplette Hin- und Rückfahrt ein gezielter Beitrag zur Unterstützung." Bis Ende des Monats sammelt Stroga-Festival weiter Geldspenden.

Der Hilfstransport von Stroga-Festival wird in Uschgorod ausgepackt.
Der Hilfstransport von Stroga-Festival wird in Uschgorod ausgepackt. © Strogafestival

Auch die Spendensammlung in der Firma Innotec Systemelemente in der Radeburger Straße am vorigen Donnerstag war erfolgreich. "Wir sind mit einem vollen Bus Hilfsgüter an die ukrainische Grenze gefahren und haben auf der Rücktour Flüchtende in den Landkreis Bautzen mitgebracht", sagt Initiator Martin Düring von der Aktion Busbrücke. Die Spendengüter wurden bei der Caritas abgegeben. Von Bautzen aus sind weitere fünf Busse unterwegs. In Großenhain wartet die Firma auf die Freigabe, dass auch hier 40 bis 45 Flüchtlinge untergebracht werden könnten.

  • Annahmezeiten für Sachspenden in der Remontehalle: Do./Fr., 16 bis 19 Uhr, Sa., 10 bis 14 Uhr. Geldspenden erbeten an [email protected] oder über diesen Spenden-Link.