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Großenhain

Den Archäologiepark besuchen

Am 19. Juni kann man die Gävernitzer Fürstengräber besichtigen. Das ist wohl die einzige Aktion in Sachsen zu einem besonderen Tag.

Vereinsvorsitzender Norbert Sauer an den Gävernitzer Fürstengräbern.
Vereinsvorsitzender Norbert Sauer an den Gävernitzer Fürstengräbern. © Anne Hübschmann

Großenhain/Gävernitz. Am 19. Juni lädt der Großenhainer Verein Archäologiepark Gävernitz e.V. zum Besuch der Fürstengräber in Gävernitz zwischen Großenhain und Meißen ein. Die Hügelgräber liegen direkt an der Bundesstraße 101 und sollen zu einem Archäologiepark entwickelt werden. Es handelt sich um Sachsens ältestes archäologisches Freilichtmuseum. Die Gräber waren Ende der 1920er-Jahre freigelegt worden.

Von 10 bis 13 Uhr können sich alle Interessierten über die Pläne des neu gegründeten Vereins informieren. Vor allem die Anlieger aus Gävernitz sind willkommen. Der Verein will in einem vorherigen Arbeitseinsatz das Aufstellen von Infotafeln vorbereiten. Sie sollen über die Geschichte der Fürstengräber und die historische Bedeutung der Ausgrabung erzählen.

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Deren Layout soll in der Größe für Fußgänger und Radfahrer optimiert sein. Sechs Infotafeln sollen folgende Themen erläutern: die Historie der Grabhügel in der Bronzezeit und die Gegend um Gävernitz, die Jungbronzezeit in der Region, die Bedeutung von damaligen Friedhöfen und der Rauhen Furt an der Elbe, das Metallhandwerk mit Bronzeguss am Beispiel von Gävernitz, den aktuellen Stand des Archäologieparks und was der Verein noch erreichen will.

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Dieser Tag der offenen Tür ist nach SZ-Informationen die einzige Aktion in Sachsen anlässlich der Europäischen Archäologietage vom 18. bis 20. Juni. Deutschlandweit werden bedingt durch die Corona-Maßnahmen nur an drei weiteren Orten Veranstaltungen durchgeführt. Allerdings hat auch das Großenhainer Museum Alte Lateinschule etwas in Vorbereitung.

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