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Neuer Standortleiter bei Amazon

Tim Stapf verlässt Lampertswalde Richtung Berlin, Henry Börnicke wird sein Nachfolger. Doch Stapf will zur 800-Jahrfeier von Schönborn zurückkehren.

Der alte und der neue Standortleiter von Amazon Lampertswalde: Tim Stapf (l.) geht, Henry Börnicke ist gekommen. Beide zeigen die Geschenke der Kita.
Der alte und der neue Standortleiter von Amazon Lampertswalde: Tim Stapf (l.) geht, Henry Börnicke ist gekommen. Beide zeigen die Geschenke der Kita. © Kathrin Krüger

Lampertswalde. Berlin ruft. Nach anderthalb Jahren zieht es Tim Stapf in seine Heimatstadt zurück. Der bisherige Standortleiter von Amazon Lampertswalde hatte am Freitag seinen letzten Arbeitstag. Er übergibt seinen Job mit einem lachenden und einem weinenden Auge an Nachfolger Henry Börnicke. "Ich hab das alles hier mit aufgebaut, aber jetzt wurde ich an den Standort Marienfelde versetzt", erklärt Tim Stapf. Von den Bürgermeistern René Venus und Hans-Joachim Weigel hat sich Stapf auch verabschiedet. Vermissen werde er den schönen Sonnenaufgang vor seinem Fenster.

Schwierigkeiten hin und her - er verlasse Lampertswalde mit schönen Erinnerungen, sagt der Berliner. Die Zeit des Aufbaus des Logistikzentrums sei taff gewesen - inklusive der Corona-Schutzmaßnahmen, der Umleitung für die Auslieferungsfahrzeuge in Schönfeld, der teilweisen Verkehrsprobleme und weiterer Schwierigkeiten. "Wir haben mit unseren Partnern versucht, alles zu lösen", so Stapf. Die Super-Zusammenarbeit habe sich auch in der Unterstützung der Gemeinde ausgedrückt. So gewann die Lampertswalder Kita im Dezember ein "goldenes Ticket" in einem Amazon-Wettbewerb. Das Gemeindeblatt berichtete von der Übergabe.

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Nun bedankte sich die Kita Am Raschütz beim Abschied mit einem Osterkörbchen und einem schönen Blumenplakat. "Ich habe versprochen, zur verschobenen 800-Jahrfeier von Schönborn noch einmal zurückzukommen", sagt Tim Stapf. Sein Nachfolger wird gerade intensiv von Arena-Manager Martin Kammerer eingearbeitet. Der 42-jährige Börnicke ist neu bei Amazon, hat 20 Jahre in München gelebt und gearbeitet und ist nun die zweite Woche in Lampertswalde. Ende April soll er die Verantwortung als Standortleiter für derzeit 250 Mitarbeiter dann voll übernehmen.

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Auch Henry Börnicke will immer Ansprechpartner bei offenen Problemen sein. So wurde z. B. schnell reagiert, als es mal um Dreckecken ging. "Das, was wir lernen, wollen wir nachhaltig anwenden", sagt er. Er wünscht sich, dass die Anwohner mit Amazon gut leben können und die Belastungen in Balance bleiben. So sollte die Umgehungsstraße von Schönfeld bald Verkehrsentlastung bringen. Eine Amazon-Spende an Lampertswalde soll dafür genutzt werden, ein Geschwindigkeits-Display vor der Kita zu installieren. "Auch weitere Spenden stehen noch bevor", macht Börnicke neugierig.

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