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Wer reinigt künftig Großenhains Toiletten?

In der Apothekergasse und am Kulturschloss gibt es öffentliche Bedürfnisanstalten. Die Firma Piepenbrock säubert sie künftig nicht mehr.

Von Kathrin Krüger
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Thomas Röthig von der Stadtverwaltung in der öffentlichen Toilette in der Apothekergasse.
Thomas Röthig von der Stadtverwaltung in der öffentlichen Toilette in der Apothekergasse. © Brühl

Großenhain. Die Stadtverwaltung muss die Reinigung im Rathaus sowie der öffentlichen Toiletten in der Apothekergasse und auf dem Schlossplatz neu ausschreiben. Seit 2018 wurden diese Leistungen von der Dresdner Firma Piepenbrock ausgeführt - zur vollen Zufriedenheit der Stadt, wie Bürgermeister Tilo Hönicke im Technischen Ausschuss des Stadtrates betonte.

Die Vertragslaufzeit wurde auf zwei Jahre mit der Option der Verlängerung abgeschlossen. Doch jährlich ist eine Preisanpassung zu erwarten, denn die Gebäudedienstleister sind tarifgebunden. Lohnkostensteigerungen schlugen sich auch in Großenhain nieder. Zahlte die Stadt vor drei Jahren noch knapp 27.000 Euro, sind dieses Jahr voraussichtliche Kosten von über 35.000 Euro zu erwarten. Außerdem nutzt die Stadtverwaltung seit diesem Jahr die ehemaligen Sparkassenräume im Erdgeschoss des Rathauses mit. Das sind rund 112 Quadratmeter, die zusätzlich gesäubert werden müssen.

"Um die Reinigungsleistungen ordnungsgemäß an einen neuen Dienstleister zu vergeben, wurden sie am 1. September öffentlich ausgeschrieben", heißt es in der Beschlussvorlage des Technischen Ausschusses. Der günstigste von drei Anbietern ist nun der HT Service aus Halle. Er wird die Objekte ab 2022 für rund 45.500 Euro reinigen. Auch der örtliche Reinigungs-Service Richter hatte ein Angebot abgegeben.

Die Hallenser putzen in der Region bereits die sechs Filialen der AOK Plus sowie das Fachkrankenhaus Arnsdorf. Ihr Vertrag läuft nun wieder zwei Jahre, mit der Option der Verlängerung um weitere zwei Jahre.