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Wildenhain ringt um Abstands-Schild

Damit sollen Radfahrer auf der B 98 besser geschützt werden. Wird das Landesamt einlenken?

Auf der S 81 sind die Schilder inzwischen Normalität. Die Wildenhainer würden sie auch gern an der B 98 sehen.
Auf der S 81 sind die Schilder inzwischen Normalität. Die Wildenhainer würden sie auch gern an der B 98 sehen. © Kristin Richter

Wildenhain. Der Wunsch ist nicht neu: Ginge es nach dem Ortschaftsrat und den Wildenhainer Einwohnern, würden entlang der Bundesstraße 98 an einer oder mehreren Stellen Hinweisschilder stehen, die Autofahrern einen größeren Abstand beim Überholen von Radfahrern empfehlen. Und weil derartige Schilder auf der S 81 nahe Moritzburg/Weinböhla nach einem schweren Unfall vor knapp zwei Jahren aufgestellt werden durften, hofften die Wildenhainer auf Ähnliches nahe ihrem Dorf.

Doch ein entsprechender Antrag wurde von der unteren Verkehrsbehörde abschlägig bewertet, weil ein "Abstands-Schild" nicht den Grundsätzen der Straßenverkehrsordnung entspricht.

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Kai Czyszke, Verbindungsmann des Rathauses für den Ortsteil, räumte bei der jüngsten Ortschaftsratssitzung ein, dass dies nicht das Ende der Debatte sein müsse. Die Stadtverwaltung habe noch einmal mit dem Landesamt für Straßenbau und Verkehr (Lasuv) telefoniert und um eine schriftliche Stellungnahme gebeten. Diese stehe jedoch noch aus. Wenn das Lasuv eine Möglichkeit einräume, derartige Schilder aufzustellen, werde man sich gemeinsam mit allen Beteiligten nochmals dazu verständigen.

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