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Mehrere Corona-Proteste im Landkreis

Am Montagabend versammelten sich Menschen in verschiedenen Städten, um ihren Unmut gegenüber der momentanen Politik auszudrücken.

Mit einzelner Fahne lief in Großenhain am Montagabend ein "Sternengucker" über den Hauptmarkt. Gut 70 Menschen hatten sich nach einem Aufruf im Internet dort eingefunden.
Mit einzelner Fahne lief in Großenhain am Montagabend ein "Sternengucker" über den Hauptmarkt. Gut 70 Menschen hatten sich nach einem Aufruf im Internet dort eingefunden. © Foto: Thomas Riemer

Landkreis. In Meißen war am meisten los: Zwischen 19 und 20.30 Uhr fand in der Porzellanstadt eine Versammlung auf dem Heinrichsplatz statt. Sie richtete sich vor allem gegen die Corona-Schutz-Verordnung und die neuerliche Schließung von Schulen sowie Kindereinrichtungen. Laut Polizei nahmen in der Spitze rund 300 Personen daran teil.

Auch in Riesa waren die Leute zu dieser Zeit auf der Straße. Rund 160 versammelten sich zwischen 19 und 20.15 Uhr auf dem Rathausplatz unter dem Motto "Bürgerdialog". Dem gegenüber standen zehn Gegendemonstranten. Beide Versammlungen verliefen störungsfrei und weitgehend unter Einhaltung der Corona-Schutz-Verordnung. Die Beamten hätten eine Anzeige wegen fehlender Mund-Nasenbedeckung ausfertigen müssen.

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Begängnis herrschte am Montagabend auch auf den Straßen vom nicht weit entfernten Großenhain. Nach einem Aufruf in den sozialen Netzwerken zum "Sternschnuppen gucken" sammelten sich ab 19 Uhr bis zu 70 Menschen auf dem Hauptmarkt. Diese standen in kleinen Gruppen beisammen und kamen nach Einschätzung der Polizei größtenteils den Bestimmungen der Corona-Schutz-Verordnung nach.

Vereinzelt hätten die zahlreich erschienenen Beamten Personen - beispielsweise wegen ihres fehlenden Mund-Nasen-Schutzes - ansprechen und auf die Regeln hinweisen müssen. Acht Teilnehmern seien zudem Platzverweise ausgesprochen worden. Darüber hinaus wäre in zwei Nebenstraßen Pyrotechnik gezündet worden. Nach einer halben Stunde hätten die Teilnehmer den Platz in verschiedene Richtungen verlassen.

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