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Meißen

Linke startet Aktion gegen Altersarmut

Die Partei will auf Ungerechtigkeiten aufmerksam machen und schlägt eine solidarische Mindestrente von 1.050 Euro vor.

Ein großes Thema für viele Menschen: Die Rente. Die Partei Die Linke will jetzt mit einer Aktion in Meißen und Großenhain auf Ungerechtigkeiten hinweisen.
Ein großes Thema für viele Menschen: Die Rente. Die Partei Die Linke will jetzt mit einer Aktion in Meißen und Großenhain auf Ungerechtigkeiten hinweisen. © Patrick Pleul/dpa-Zentralbild

Meißen/Großenhain. Mit einem symbolischen Rententopf wirbt die Partei Die Linke am 22. September  in Meißen für ein solidarisches Rentensystem.  Sie kritisiert zugleich die "Extrawürste im Rentensystem" für Politiker und Beamte.  Dieser Rententopf  wird noch bis 14. Oktober an insgesamt 34 Standorten in Sachsen präsentiert.

In Meißen findet die Aktion am Nachmittag von 14 bis 16 Uhr auf dem Heinrichsplatz mit dem Bundestagsabgeordneten André Hahn statt. Zuvor steht der Rententopf am Vormittag in Großenhain auf dem Kirchplatz. Eine kleine Ausstellung und eine offene Gesprächsarena soll Passanten anregen, über ihre persönlichen Erfahrungen mit dem Thema Rente, aber auch über faire Löhne ins Gespräch zu kommen.

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Derzeit leben 631.000 Sachsen nach 40 Arbeitsjahren von weniger als 1.200 Euro Rente und 314.000 davon mit weniger als 1.000 Euro, so Die Linke. Von der neu geschaffenen  Grundrente sind viele Menschen aus Sachsen ausgeschlossen, da sie aufgrund von Wendebiografien nicht auf die notwendigen 33 Beitragsjahre kommen. Mit Maßnahmen wie der Anhebung des Rentenniveaus auf 53 Prozent und einem Mindestlohn von 13 Euro wollen linke Politiker gegen die Altersarmut vorgehen und schlagen eine „Solidarische Mindestrente“ vor, die für Menschen ab 65 Jahren dafür sorgen soll, dass niemand im Alter von weniger als aktuell 1.050 Euro netto leben muss. (SZ/um)

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