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Schweinezucht- und Biogasanlage beantragen Veränderungen

Dafür mussten die Firmen in Stroga und auf dem Flugplatz Anträge stellen. Sie wurden jetzt im Technischen Ausschuss bestätigt.

Die Schweinezuchtanlage in Stroga verändert Details ihrer Arbeit. Dafür bedarf es immissionsschutzrechtlicher Präzisierungen.
Die Schweinezuchtanlage in Stroga verändert Details ihrer Arbeit. Dafür bedarf es immissionsschutzrechtlicher Präzisierungen. © Norbert Millauer

Großenhain/Stroga. Die Schweinezucht Pappendorf GmbH & Co KG in Stroga wird auch künftig eine Gesamttierzahl von 3.000 beibehalten. Allerdings plant das Unternehmen eine "Umschichtung" innerhalb ihrer drei Ställe. So wird die Zahl der Tiere, in dem Absatzferkel mit einem Gewicht zwischen acht und 25 Kilogramm betreut werden, leicht reduziert. In den beiden anderen Stellen sollen die Schweineboxen neu aufgeteilt werden, sodass dort künftig jeweils 576 Schweine gezüchtet werden.

Der Technische Ausschuss des Großenhainer Stadtrates hat diese Informationen jetzt ohne Widerspruch bestätigt. Vorher hatte das Landratsamt das Gremium über die immissionsschutzrechtliche Genehmigung informiert. Schon im April hatte der Stadtrat sein Einvernehmen klargemacht, noch früher der Ortschaftsrat Nasseböhla-Stroga.

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Die Biogasanlagen am Flugplatz in Großenhain sollen eine neue Anlage erhalten.
Die Biogasanlagen am Flugplatz in Großenhain sollen eine neue Anlage erhalten. © Norbert Millauer

Das Unternehmen im Großenhainer Ortsteil wird in diesem Zusammenhang weitere Änderungen vornehmen. So werden in allen drei Ställen ein Zuluftgang geschaffen sowie überdachte Verbinder zwischen den jeweiligen Ställen errichtet. Gebaut wird zudem ein Futterbunker für CCM-Mais.

Auch die beiden Biogasanlagen nahe des Großenhainer Flugplatzes unterziehen sich einer immissionsschutzrechtlichen "Rosskur". Betrieben von der i-ES Verwaltungs GmbH, dienen die Anlagen zur Vergärung von nachwachsenden Rohstoffen und Wirtschaftsdünger. Die dafür bestehende Gärresttrocknungsanlage soll nun durch eine Schüttgut- und Heutrocknung ersetzt werden. Damit sei es möglich, die anfallende Wärme sinnvoll zu nutzen und in Zusammenarbeit mit Landwirtschaftsbetrieben aus der Region qualitativ hochwertige Produkte zu schaffen.

Um die Anlage betreiben zu können, sei eine Räumlichkeit für die Unterbringung eines Wärmeübertragers, eines Radialgebläses zur Belüftung sowie die zugehörige Steuerung nötig. Dazu wird ein Stahlblechcontainer auf Streifenfundamenten aufgestellt.

Der Technische Ausschuss des Großenhainer Stadtrates hat diesen Plänen jetzt zugestimmt.

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