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Tierschützer organisieren Transport in die Ukraine

Gemeinsam mit Großenhainer Mitstreitern will Simone Staatz vom Blatterslebener Gnadenhof am 12. März Hilfsgüter nach Polen bringen.

Von Catharina Karlshaus
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Zahlreiche Spenden sind schon eingegangen, aber noch nicht genug: Simone Staatz vom Tierschutzhof in Blattersleben beim Sortieren und Sichten der abgegebenen Spenden für ukrainische Flüchtlinge.
Zahlreiche Spenden sind schon eingegangen, aber noch nicht genug: Simone Staatz vom Tierschutzhof in Blattersleben beim Sortieren und Sichten der abgegebenen Spenden für ukrainische Flüchtlinge. © Norbert Millauer

Landkreis. Bereits nach wenigen Stunden sei die Sache klar gewesen. Angesichts von Hunderttausenden Menschen, welche auf der Flucht vor dem beginnenden Krieg ihr Zuhause verlassen müssen, nur bepackt mit dem Nötigsten, und gezeichnet von dem, was die plötzlich veränderte Situation mit ihrem Leben anrichtet, hätten sie sich schnell entschieden. Simone Staatz, die gemeinsam mit ihrem Mann im Priestewitzer Ortsteil Blattersleben einen Gnadenhof für Tiere betreibt und dafür im Oktober 2021 mit dem Deutschen Tierschutzpreis ausgezeichnet worden ist, will nach eigenem Bekunden nicht nur untätig vor dem Fernseher sitzen und tatenlos die verstörenden Bilder ansehen, die ihr seit Tagen aus der Ukraine ins sächsische Wohnzimmer gebracht werden. "Es ist so absolut furchtbar, welcher Schicksalsschlag über das ukrainische Volk hereingebrochen ist! Jeder Einzelne kann sich vorstellen, was das selbst hier für uns bedeuten würde. Da können und wollen wir nicht einfach zuschauen", bekennt Simone Staatz.

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