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Riesiger Autokran kippt im Windpark um

Schwerer Unfall in einem Windpark an der sächsisch-brandenburgischen Grenze: In Gröditzer Nachbarort Prösen ist ein Millionen Euro teurer Kran umgekippt.

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Nahe Prösen in Brandenburg ist ein Kran bei Arbeiten an einem Windrad umgekippt.
Nahe Prösen in Brandenburg ist ein Kran bei Arbeiten an einem Windrad umgekippt. © VRS

Prösen. Zu einer schweren Havarie ist es am Mittwoch im Windpark zwischen Elsterwerda und Stolzenhain nahe der sächsisch-brandenburgischen Landesgrenze gekommen. Das berichtet die Lausitzer Rundschau. Beim Rückbau alter Windkraftanlagen war demnach ein ausgefahrener 500-Tonnen-Schwerlastkran umgefallen.

Es seien gerade Arbeiten zum Abbau einer ersten Windkraftanlage beendet worden, als der Kran beim Umsetzen zur nächsten einfach umgefallen sei, berichtet die Zeitung unter Berufung auf Monteure vor Ort. Verletzt worden sei bei dem Unfall niemand, hieß es.

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.Bei der Havarie sind Schäden in Millionenhöhe entstanden.
.Bei der Havarie sind Schäden in Millionenhöhe entstanden. © privat

In dem Windpark sollten demnach drei im Rückbau befindliche Windkraftlagen durch leistungsstärkere Geräte ersetzt werden – ein sogenanntes Repowering. Diese Arbeiten dürften sich, so die Lausitzer Rundschau, wohl um einige Zeit verschieben, da der havarierte Kran nicht so einfach ersetzt werden könne.

Da das Kranfahrzeug allein einen Wert von etwa fünfeinhalb Millionen Euro hat und weitere Schäden durch ausgelaufene Betriebsstoffe wie Öl und Diesel aufgetreten sein dürften, wird ersten Schätzungen zufolge von einem Gesamtschaden im Millionenbereich ausgegangen. (SZ)

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