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Mehrkosten für die Sanierung der Waldaer Sporthalle

Weil es Zusatzwünsche zur Belebung des Vereinslebens gibt, muss die Stadt knapp 100.000 Euro mehr planen.

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Die Sporthalle Walda erhält im Inneren so etwas wie eine Rosskur.
Die Sporthalle Walda erhält im Inneren so etwas wie eine Rosskur. © Norbert Millauer

Walda. Der Technische Ausschuss des Großenhainer Stadtrates hat in seiner jüngsten Sitzung einer überplanmäßigen Auszahlung für die Sanierung der Sporthalle Walda zugestimmt. Grund sind die aktuelle Baukostenentwicklung sowie eine Umnutzung von Räumen, die im ursprünglichen Baubeschluss von 2020 noch nicht enthalten war.

Denn der Ortschaftsrat hatte den Wunsch geäußert, einen ehemaligen Sportgeräteraum zum Aufenthaltsraum für Vereine sowie den früheren Trainerraum zu einem kombinierten Vorbereitungsraum mit Teeküche umzugestalten. Damit, so die Begründung, sei eine verstärkte Nutzung dieser Räumlichkeiten für das Waldaer Vereinsleben möglich.

Laut aktueller Berechnung des zuständigen Baubüros wird der gesamte Umbau damit rund 323.000 Euro kosten. Ein Teil davon kann aus Fördertöpfen finanziert werden, ein entsprechender Antrag ist jedoch noch nicht bewilligt.

Die Waldaer Sporthalle wurde mit der inzwischen abgerissenen Grundschule in den 1980er-Jahren erbaut, ist damit über 40 Jahre alt. Sie wird noch gut genutzt von der Förderschule Skäßchen für den Sportunterricht und von verschiedenen Vereinen. Die sanitären Einrichtungen sowie der bauliche Zustand der Sozialräume entsprachen laut Stadtverwaltung nicht mehr dem aktuellen Stand der Technik.

Deshalb wurde 2020 der Grundsatzbeschluss zur Sanierung gefasst. Vorgesehen sind Abbruch- und Rohbauarbeiten im Sanitärtrakt und im Trainerraum. Zur Komplettentkernung gehört auch neuer Estrich im Sanitärbereich. Zudem wird die Haustechnik modernisiert, ein Internetanschluss verlegt. Bodenbeläge werden erneuert, neue Innentüren eingebaut. (rt)