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Bauda muss Maifeuer erneut absagen

Corona lässt wie schon im Vorjahr ein solches Event nicht zu. Und wieder bleibt nur die Hoffnung auf einen späteren Zeitpunkt.

Die "Hexe" gehört normalerweise zum Baudaer Maifeuer. Doch im zweiten Jahr in Folge muss das Event ausfallen.
Die "Hexe" gehört normalerweise zum Baudaer Maifeuer. Doch im zweiten Jahr in Folge muss das Event ausfallen. © Foto: Thomas Riemer

Bauda. Das Walpurgisfeuer mit Vogelschießen im Großenhainer Ortsteil Bauda am Vorabend des 1. Mai hat eigentlich ein bisschen Legenden-Charakter. Nun aber die betrübliche, wenngleich zu erwartende Nachricht: Stand jetzt, muss es abgesagt werden. "Es wird auf einen anderen Termin gelegt", so der Ortschaftsratsvorsitzende Lars Dronigke auf Anfrage der SZ. Unter den gegenwärtigen Corona-Bedingungen sei nichts anderes möglich "und in der Phase auch nicht sinnvoll".

Schon im vergangenen Jahr musste die Veranstaltung nach Ausbruch der Pandemie abgesagt werden. Ein angedachter Nachholtermin kam ebenfalls nicht zustande.

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Das Baudaer Walpurgisfest mit dem Hexenfeuer gibt es inzwischen seit über 25 Jahren. Selbst eine „Hexe“ findet sich jährlich auf dem Feuer – die Baudaer nehmen das nach einer Provinzposse um eben diesen Brauch vor sieben Jahren inzwischen mit einem Lächeln zur Kenntnis. Bei der vorerst letzten Auflage 2019 wurde der Maibaum erstmals am neuen Platz am Feuerlöschteich gestellt. Mit dem Zabeltitzer Spielmannszug an der Spitze führte ein Fackel- und Lampionumzug zum Sportplatz, um dort das Maifeuer zu entzünden. 2019 gab es tags darauf erstmals auch ein gemeinsames Dorffrühstück sowie zum zweiten Mal ein Vogelschießen. (rt)

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