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Wildenhainer Funkmast erneut im Disput

Im Ortschaftsrat steht der umstrittene Bau am Dorfrand auf der Tagesordnung. Die Bürger hoffen auf klare Antworten.

Großenhains OB Sven Mißbach stellte sich im August den Fragen der Wildenhainer bei einem Vor-Ort-Termin
Großenhains OB Sven Mißbach stellte sich im August den Fragen der Wildenhainer bei einem Vor-Ort-Termin © Anne Hübschmann

Wildenhain. Es ist die letzte Ortschaftsratssitzung dieses Jahres - aber wohl eine brisante: In Wildenhain geht es am 1. Dezember erneut darum, ob und an welcher Stelle ein von der Deutschen Funkturm GmbH geplanter Funkmast gebaut wird. Seit August wird die Debatte darum sehr intensiv und zum Teil hitzig geführt.

Sogar ein Vor-Ort-Termin auf einem Feld am Dorfrand kam auf Drängen einer Bürgerinitiative zustande. Dort räumten sowohl Oberbürgermeister Sven Mißbach als auch Ortsvorsteher Mirko Neitzel Fehler in der Kommunikation mit den Anwohnern ein. Deren Hauptgründe für die Ablehnung: Der geplante Abstand zur Dorfbebauung sei zu gering. Zudem werden gesundheitliche Folgen befürchtet.

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Ende September fand in Großenhain ein Gespräch zwischen der Deutschen Funkturm und der Stadtverwaltung statt. "Aktuell wird gemeinsam mit der Deutschen Funkturm nach einer funktechnisch besseren Lösung gesucht. Die Abstimmungen befinden sich auf einem guten Weg. Sobald ein Ergebnis feststeht, werden der Ortschaftsrat Wildenhain und die Öffentlichkeit informiert", teilte die Pressestelle des Rathauses danach auf SZ-Anfrage mit. Das wird nun also voraussichtlich am 1. Dezember geschehen.

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