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Wo in Großenhain demnächst gebaut wird

Ende des Jahres soll das schnelle Internet in allen Ortsteilen verfügbar sein. Aber auch nachhaltige Straßenbauprojekte stehen im Plan.

So wie hier in Bauda haben in fast allen Großenhainer Ortsteilen Arbeiten am Breitbandnetz das Ortsbild dominiert. Das wird vielerorts auch 2021 noch so sein.
So wie hier in Bauda haben in fast allen Großenhainer Ortsteilen Arbeiten am Breitbandnetz das Ortsbild dominiert. Das wird vielerorts auch 2021 noch so sein. © Kristin Richter

Großenhain. In einigen Ortsteilen ruhen die Arbeiten zum Breitbandausbau zu Jahresbeginn noch. In Bauda und Zabeltitz/Treugeböhla geht es in einer Woche weiter, Strauch wird am 17. Januar wieder "bedient". In Walda und Wildenhain indes war die Fortsetzung der Arbeiten bereits für Beginn dieser Woche geplant. Das ehrgeizige Ziel steht: Spätestens im September 2021 ist das schnelle Internet in allen Ortslagen im Ausbaugebiet verfügbar. Das hast die Enso Netz in ihrer Bilanz für 2020 angekündigt. Tilo Kadner, Leiter des Regionalbereichs Großenhain bei der Enso Netz, konnte dabei feststellen, dass insgesamt zehn von 18 Orten tiefbauseitig fertiggestellt - also die Breitbandtrassen verlegt und der Tiefbau abgeschlossen sind.

Seit im Oktober 2018 feierlich mit dem Breitbandausbau in den Ortsteilen begonnen wurde, hat sich dort eine Menge getan - zum Teil unter erheblichen Einschränkungen für die jeweiligen Anwohner. Außer Colmnitz und Görzig sind sämtliche Dörfer der Stadt Großenhain einbezogen. Jedes Grundstück bekommt einen kostenlosen Breitbandanschluss bis in das Haus gelegt, wenn der Gestattungsvertrag mit der Enso unterzeichnet ist.

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Noch im alten Jahr konnte mit der letzten Baustufe von 19 Außerortserschließungen begonnen werden. Im neuen Jahr beginnt im Januar in Krauschütz die letzte der 18 Innerortserschließungen. „Mittlerweile ist das Glasfasernetz in sechs Ortslagen verfügbar, etwa 30 Prozent der Kunden im Ausbaugebiet könnten das schnelle Internet nutzen", so Tilo Kadner.

Doch nicht nur das schnelle Internet in den Ortsteilen wird Großenhain in diesem Jahr beschäftigen. Weitere, zum Teil einschneidende Baustellen werfen ihre Schatten voraus. So soll es zum Neubau einer Photovoltaikanlage an der 2. Grundschule kommen - die Realisierung ist bereits im ersten Quartal geplant.

Voraussichtlich im Juli startet der vierte Bauabschnitt im Bereich Merschwitzer Straße/Florian-Geyer-Weg. Dort erfolgt der Neubau des Regenwasserkanals, was gegebenenfalls mit einer Vollsperrung der Großraschützer Straße verbunden sein wird. Derzeitige Kostenkalkulation: rund 145.000 Euro inklusive der Erneuerung der Straße in Zusammenarbeit mit dem Landesamt für Straßenbau und Verkehr.

Weiter geht es auf der Kreisstraße 8512 in Zabeltitz mit dem zweiten und dritten Bauabschnitt, nachdem die erste Etappe erst kurz vor Jahresende beendet wurde. Voraussichtlich von Anfang März bis Ende November erfolgt hier eine komplette Sanierung der Kreisstraße mit Gehweg, Beleuchtung, Strom, Breitband, Wasser und Regenwasser. Der jeweilige Baubereich zwischen "weißem Haus und Neuwiesengraben" wird voll gesperrt sein. Federführend für die Gesamtmaßnahme ist der Landkreis Meißen, die Stadt Großenhain wird jedoch auch wesentliche Details in ihre Obhut nehmen, inklusive der finanziellen Beteiligung - zum Beispiel beim Bau von Gehwegen und Straßenbeleuchtung.

Sämtliche Bauvorhaben und Planungen stehen natürlich unter dem Einfluss Corona-bedingter Maßgaben. Verzögerungen oder Änderungen im Bauablauf sind daher nicht gänzlich auszuschließen.

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