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Zuschüsse werden sich mehr als verdoppeln

Die CDU-Landtagsabgeordnete Daniela Kuge sieht bei der berufsbegleitenden Erzieherausbildung eine ausreichende Finanzierung.

CDU-Landtagsabgeordnete Daniela Kuge widerspricht den Aussagen zur berufsbegleitenden Erzieherausbildung.
CDU-Landtagsabgeordnete Daniela Kuge widerspricht den Aussagen zur berufsbegleitenden Erzieherausbildung. © Claudia Hübschmann

Landkreis. „Ich freue mich, dass Sie auf dieses wichtige Thema aufmerksam gemacht haben“, schreibt Daniela Kuge (MdL/CDU) zum SZ-Beitrag „Keine Chance für berufsbegleitende Erzieherausbildung?“ vom 22. September. Diese Form werde immer attraktiver, weil sie bereits in der Ausbildung vergütet wird. Das beweise die Statistik: Gab es im Bildungsgang „Staatlich anerkannte/r Erzieher/in“ an sächsischen Fachhochschulen im Schuljahr 2017/2018 noch 946 Schüler, zählt man im Schuljahr 2020/2021 schon 2.161, so Daniela Kuge. Daher sei der weitere Ausbau auch ein Ziel der CDU. „Mich freut es deshalb umso mehr, dass dieses Ziel vom Sächsischen Staatsministerium für Kultus kräftig unterstützt wird“, schreibt die Landtagsabgeordnete. „Nachdem wir das Sächsische Gesetz über Schulen in freier Trägerschaft (SächsFrTrSchulG) 2015 novelliert und 2019 evaluiert haben, werden sich die Zuschüsse bis 2022 innerhalb von acht Jahren mehr als verdoppelt haben.“

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Die Aussage zur Mittelkürzung im Beitrag durch Gründerberaterin Beate Josko aus Großenhain kann Kuge deshalb nicht nachvollziehen. Dafür müsste man auf die kommunale Ebene schauen, die für die frühkindliche Bildung zuständig ist, so Kuge. Im beschriebenen Fall ist das die Stadt Dresden. Auf Landesebene allerdings hätte die CDU ihre Hausaufgaben gemacht – „die Mittel sind da.“ (SZ/krü)

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