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Großes Feuer in Heidenau

Dutzende Reifenstapel und ein Auto gehen in einer alten Maschinenfabrik in Flammen auf. Feuerwehrleute können das Übergreifen der Flammen auf Lagerhallen verhindern.

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© Daniel Förster

Von Daniel Förster

Dresden. Auf dem Gelände der ehemaligen Maschinenfabrik in Heidenau ist am Sonnabendabend ein Feuer ausgebrochen. Auf dem jetzt an verschiedene Nutzer untervermieteten Fabrikareal an der Heinrich-Heine-Straße / Ecke Mühlenstraße brannten auf etwa 400 Quadratmetern mehre duzend Stapel Autoreifen und ein daneben abgestellter VW. Als die Feuerwehr eintraf, hatten die Flammen bereits eine Höhe von acht Metern erreicht.

Reifen und Auto stehen in Heidenau in Flammen

In Heidenau hat es am Sonnabendabend gebrannt.
In Heidenau hat es am Sonnabendabend gebrannt.
Gestapelte Autoreifen und ein Pkw standen in einem alten fabrikareal in Flammen.
Gestapelte Autoreifen und ein Pkw standen in einem alten fabrikareal in Flammen.
Für die Feuerwehrleute war es schwierig, mit den fahrzeugen auf das Gelände zu kommen.
Für die Feuerwehrleute war es schwierig, mit den fahrzeugen auf das Gelände zu kommen.
An der Heinrich-Heine-Straße brannten auf etwa 400 Quadratmetern duzende Stapel Autoreifen sowie ein daneben abgestellter VW.
An der Heinrich-Heine-Straße brannten auf etwa 400 Quadratmetern duzende Stapel Autoreifen sowie ein daneben abgestellter VW.
Gegen die brennenden Reifen wurde Löschschaum eingesetzt.
Gegen die brennenden Reifen wurde Löschschaum eingesetzt.
Erst nach zwei Stunden war das Feuer aus.
Erst nach zwei Stunden war das Feuer aus.
50 Feuerwehrleute waren im Einsatz.
50 Feuerwehrleute waren im Einsatz.
Sie konnten das Übergreifen der Flammen auf benachbarte Lagerhallen verhindern.
Sie konnten das Übergreifen der Flammen auf benachbarte Lagerhallen verhindern.
Das Auto brannte vollkommen aus.
Das Auto brannte vollkommen aus.
Die Polizei hat die Ermittlungen zur Brandursache aufgenommen.
Die Polizei hat die Ermittlungen zur Brandursache aufgenommen.

50 Feuerwehrleute der Wehren Heidenau, Dohna, Borthen-Röhrsdorf und Pirna kämpften vor allem mit Schaum gegen die Flammen. Die Einsatzkräfte konnten zumindest verhindern, dass der Brand auf zwei angrenzende Lagerhallen übergriff. Eine Halle, in der Möbel lagerten, wurde durch die Flammen aber teilweise geschädigt. Bevor die Feuerwehr mit dem Löschen beginnen konnte, musste sie mit einer schwierigen Zufahrt klarkommen. Zudem gab es auf dem Gelände kein Löschwasser. Das musste mit Schläuchen erst aus den öffentlichen Hydranten geholt werden.

Das Feuer war nach zwei Stunden erloschen. Verletzt wurde niemand. Der VW, der von Autobastlern genutzt wurde, brannte völlig aus. Die benachbarten Hallen wurden teilweise von Ruß geschwärzt. Die Polizei ermittelt derzeit zur Brandursache. Die Beamten schätzen den entstandenen Sachschaden auf rund 6.000 Euro.