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Großes Interesse am Skiweltcup

Die Hälfte der Tickets ist bereits verkauft. Und auch die ersten Sportler haben sich schon angemeldet.

© Visualisierung: Stadtverwaltung Dresden

Von Juliane Richter

Der erste Dresdner Skilanglauf-Weltcup stößt auf reges Interesse. Für das Sportereignis, das am 13. und 14. Januar erstmals in Dresden stattfindet, sind seit dem Verkaufsstart vor rund drei Wochen bereits 3 000 Tickets verkauft worden. Und damit die Hälfte des Kontingents.

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Die Organisatoren Torsten Püschel und René Kindermann erwarten, dass der Skiweltcup am Ende ausverkauft sein wird. Die Zuschauer haben von der Tribüne des Filmnächte-Geländes einen direkten Blick auf den Start- und Zielbereich der 1,4 Kilometer langen Rundstrecke, die von dort bis zum Glockenspielpavillon und zurück führt.

Es gibt aber auch frei zugängliche Plätze, insbesondere zwischen Westin Bellevue und Augustusbrücke. Für die Sportler ist das Ereignis eine der letzten Möglichkeiten, um sich für die Olympischen Winterspiele im Februar in Südkorea zu qualifizieren. Laut Torsten Püschel haben sich jüngst die ersten Profisportler angemeldet – aus Australien.

Für die Dresdner bedeutet das Event einen großen organisatorischen Aufwand. Denn falls im Januar kein natürlicher Schnee fällt, muss die Piste auf dem Elberadweg mit Kunstschnee präpariert werden. Der soll bereits ab November auf dem Flughafengelände in Klotzsche produziert werden. Ganz ohne Salz und sonstige Zusätze – der Umwelt und den Elbwiesen zuliebe.

Für den Skiweltcup erhalten die Veranstalter jeweils 300 000 Euro von der Stadt und dem Freistaat. Damit verknüpft ist vor allem die Hoffnung, positive Werbung für Dresden zu machen. Die Rennen der Skilangläufer werden von internationalen Fernsehsendern übertragen, und dabei soll häufig die historische Altstadtkulisse zu sehen sein.

Damit die Veranstaltung gelingt, benötigen die Organisatoren rund 250 ehrenamtliche Helfer. Knapp 100 Interessierte haben sich bereits für den Posten als sogenannter Volunteer beworben. Sie sind zwischen 14 und 65 Jahren alt. Und auch die Grundschulen der Umgebung melden sich rege. Sie können sich für Schulsport-Stunden auf dem Areal bewerben. Diese sollen in der Woche nach den Wettkämpfen stattfinden.