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Großes Interesse am Straßenbau

Gut 80 Bürger wollten vom Landratsamt wissen, wann die Sanierung der Ortsdurchfahrt Johnsbach beginnt. Die Auskünfte haben überrascht.

© dpa

Von Maik Brückner

Johnsbach. Wann beginnt der Ausbau der Ortsdurchfahrt? Diese Frage beschäftigt viele Johnsbacher. Denn sie warten schon seit Jahren darauf. Nun besteht Hoffnung, dass es im nächsten Jahr losgeht. Das sagt Ortsvorsteher Udo Herm (Wählervereinigung Johnbach) nach der Ortschaftsratssitzung am Mittwoch. Zu der hatten sich die Johnsbacher den zuständigen Beigeordneten im Landratsamt, Heiko Weigel, eingeladen. 80  Besucher verfolgten dessen Ausführungen. „Das waren mehr als wir erwartet haben“, sagte Herm auf SZ-Nachfrage. Der Ortschaftsrat habe 60 Besucher erwartet.

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Weigel beschrieb den Werdegang der Planung und die Probleme, die das Landratsamt damit habe. Die hängen unter anderem mit der geografischen Lage zusammen. Johnsbach ist ein Straßendorf ohne Parallelstraße. Damit alle Anlieger auch während der Bauzeit zu ihren Grundstücken kommen, soll in verschiedenen Abschnitten gebaut werden. Da die Straße sehr schmal ist, werde unter Vollsperrung gearbeitet. Und das dauert. „Wir müssen mit einer Bauzeit von mindestens acht Jahren rechnen“, sagt Herm. Das habe einige Anlieger zurecht überrascht.

Wenn das Pirnaer Landratsamt die beantragten Fördermittel bekommt, könnte es die Arbeiten für den ersten Bauabschnitt über den Winter ausschreiben. „Im Frühjahr könnten die Arbeiten beginnen“, sagt Udo Herm. Geplant ist, dass die Arbeiten im Mitteldorf starten, etwa auf der Höhe, wo sich die marode Stützwand befindet. Der zu sanierende Abschnitt sei etwa 256 Meter lang. Hier sollen auch ein Regenwasserabschlag und zwei Stützwände errichtet werden, erklärt der Ortsvorsteher.

Insgesamt sei die Diskussion sehr sachlich verlaufen. Heiko Weigel habe sehr anschaulich die Lage geschildert, sagt Herm. Anlass für den Besuch war eine Petition, mit der die Johnsbacher den baldigen Start der Arbeiten forderten.