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Großprojekt Bahnbrücke

Der Neubau der Brücke in Gärtitz ist eines der großen Zukunftsprojekte der Stadt. Es ist nicht das einzige.

© André Braun

Von Jens Hoyer

Döbeln. Döbeln hat mit dem Bau der Muldenbrücke an der Schillerstraße noch gar nicht begonnen, da zeichnet sich in der Ferne schon das nächste Großprojekt dieser Art ab. Die Brücke über die Eisenbahn in Gärtitz ist in keinem guten Zustand. „Da müssen wir auf jeden Fall aktiv werden“, sagte Bauamtschef Erik Brendler. Die Experten hatten bei der Prüfung des Bauwerks Mängel vor allem an den sogenannten Kappen und den Widerlagern festgestellt. Sie empfehlen einen Neubau der Brücke. Derzeit sei die Standsicherheit aber noch nicht beeinträchtigt, sagte Erik Brendler.

Zu lange will die Stadt aber mit dem Vorhaben nicht warten. Für 2021 und die Folgejahre sind drei Millionen Euro für einen möglichen Neubau oder eine Sanierung vorgesehen. Man sei damit noch ganz am Anfang, sagte Brendler. „Wenn die Planungen fertig sind, wird sich zeigen, ob wir das bauen können.“ Eines ist jetzt schon klar: Bauarbeiten im Zusammenhang mit der Bahn sind sehr aufwendig, weil viele Abstimmungen, Genehmigungen und möglicherweise zeitweise Sperrungen der Bahnlinie nötig sind.

In diesem und den nächsten Jahren hat die Stadt schon einige Großprojekte laufen. Neben dem Bau der Sporthalle in Döbeln Nord ab April und dem Neubau der Brücke Schillerstraße ab nächstem Jahr ist das die Weiterführung der Brandschutzmaßnahmen im Rathaus und im Gymnasium. Einiges Geld muss die Stadt auch noch in die Kita „Villa Regenbogen“ in Mochau investieren. Dort hatten sich im vergangenen Jahr bei einer Brandschau erhebliche Mängel beim Brandschutz ergeben. Der Hort musste deshalb schon in die Schule umziehen. Ein Brandschutzkonzept sieht unter anderem eine Fluchtreppe an der Kita vor, außerdem die Ertüchtigung des Treppenraums, Hausalarmanlage und Sicherheitsbeleuchtung. Dafür sind insgesamt rund 270 000 Euro einschließlich Fördermittel eingeplant.

Auch in der Kita Tausendfüßler in Döbeln Nord sind weitere Investitionen vorgesehen. Nach dem Bau der neuen Sporthalle auf dem Nachbargrundstück soll ein Teil des Außengeländes der Kita, das in keinem guten Zustand ist, umgestaltet werden. Es sind Geländeregulierungen, neue Wege und der Aufbau neuer Spielgeräte vorgesehen. Kosten: rund 170 000 Euro. Die Stadt bekommt dafür Mittel aus dem Bund-Länder-Programm „Brücken in die Zukunft“.

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Weitere Großprojekte in Döbeln

Nordstraße wird ausgebaut: Die Stadt plant in absehbarer Zeit den Ausbau der Nordstraße. Diese ist sehr wellig und rissig, die Oberflächenentwässerung ist unzureichend. Auch die Gehwege sind in einem schlechten Zustand. Zudem wollen die Ver- und Entsorger neue Leitungen verlegen. Der Ausbau der Straße ist für die Jahre 2020 und 2021 mit rund 655000 Euro in die Finanzplanung aufgenommen worden. Die Stadt ist für die Realisierung dieses Vorhabens aber auf Straßenbau-Fördermittel des Landes angewiesen.
Nordstraße wird ausgebaut: Die Stadt plant in absehbarer Zeit den Ausbau der Nordstraße. Diese ist sehr wellig und rissig, die Oberflächenentwässerung ist unzureichend. Auch die Gehwege sind in einem schlechten Zustand. Zudem wollen die Ver- und Entsorger neue Leitungen verlegen. Der Ausbau der Straße ist für die Jahre 2020 und 2021 mit rund 655000 Euro in die Finanzplanung aufgenommen worden. Die Stadt ist für die Realisierung dieses Vorhabens aber auf Straßenbau-Fördermittel des Landes angewiesen.
Gerätehaus für Beicha: Der Bau eines neuen Gerätehauses für die Feuerwehr Beicha gehört zu den größeren Bauvorhaben, die die Stadt für dieses Jahr geplant hat. Für rund 560000 Euro wird am sogenannten Vereinshaus eine Fahrzeughalle mit zwei Stellplätzen angebaut. Auch der Ausbau von Sanitär- und Umkleideräumen soll erfolgen. Außerdem müssen die notwendigen technischen Voraussetzungen wie Lüftung und Druckerhaltungsanlage für die Fahrzeuge geschaffen werden. Um Vorfeld sind Abrissarbeiten notwendig.
Gerätehaus für Beicha: Der Bau eines neuen Gerätehauses für die Feuerwehr Beicha gehört zu den größeren Bauvorhaben, die die Stadt für dieses Jahr geplant hat. Für rund 560000 Euro wird am sogenannten Vereinshaus eine Fahrzeughalle mit zwei Stellplätzen angebaut. Auch der Ausbau von Sanitär- und Umkleideräumen soll erfolgen. Außerdem müssen die notwendigen technischen Voraussetzungen wie Lüftung und Druckerhaltungsanlage für die Fahrzeuge geschaffen werden. Um Vorfeld sind Abrissarbeiten notwendig.
Marode Stützmauern werden erneuert: Kleine Mauer – großer Aufwand. Im Ortsteil Schallhausen (Foto) sind 20 Meter Stützmauer an der Bergstraße in einem sehr schlechten Zustand. Die Straße sackt ab. Es gibt eine Begrenzung der Durchfahrtsbreite und Tonnage. Für rund 300000 Euro einschließlich Fördermitteln ist der Neubau für 2019 vorgesehen. Auch im Ortsteil Ebersbach ist der Neubau einer Stützmauer geplant. Dort soll es in diesem Jahr schon losgehen. Wegen des wenig standhaften Baugrundes musste umgeplant werden. Die Kosten betragen rund 214000 Euro.
Marode Stützmauern werden erneuert: Kleine Mauer – großer Aufwand. Im Ortsteil Schallhausen (Foto) sind 20 Meter Stützmauer an der Bergstraße in einem sehr schlechten Zustand. Die Straße sackt ab. Es gibt eine Begrenzung der Durchfahrtsbreite und Tonnage. Für rund 300000 Euro einschließlich Fördermitteln ist der Neubau für 2019 vorgesehen. Auch im Ortsteil Ebersbach ist der Neubau einer Stützmauer geplant. Dort soll es in diesem Jahr schon losgehen. Wegen des wenig standhaften Baugrundes musste umgeplant werden. Die Kosten betragen rund 214000 Euro.
Fußwege in den Ortsteilen: In diesem Jahr soll der Bau eines Fußweges an der Döbelner Straße in Ziegra (Foto) auf 175 Meter Länge bis zur Einmündung der Schulgasse erfolgen. Die Stadt hat dafür rund 160000 Euro vorgesehen. Straßenbegleitende Fußwege sind auch an der ehemaligen B 175 geplant. In Juchhöh werden 300 Meter Straßengraben verrohrt und ein Gehweg gebaut. In Choren sind 200 Meter neuer Fußweg vorgesehen. Das Geld ist für 2020 eingeplant. An der neuen Straße nach Oberranschütz ist für 2019 der Bau eines 300 Meter langen Fuß- und Radweges vorgesehen.
Fußwege in den Ortsteilen: In diesem Jahr soll der Bau eines Fußweges an der Döbelner Straße in Ziegra (Foto) auf 175 Meter Länge bis zur Einmündung der Schulgasse erfolgen. Die Stadt hat dafür rund 160000 Euro vorgesehen. Straßenbegleitende Fußwege sind auch an der ehemaligen B 175 geplant. In Juchhöh werden 300 Meter Straßengraben verrohrt und ein Gehweg gebaut. In Choren sind 200 Meter neuer Fußweg vorgesehen. Das Geld ist für 2020 eingeplant. An der neuen Straße nach Oberranschütz ist für 2019 der Bau eines 300 Meter langen Fuß- und Radweges vorgesehen.