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Großveranstaltungen: Verbot bis Ende Oktober?

Vor wenigen Tagen hatten Bund und Bundesländer beschlossen, das Verbot für Großveranstaltungen bis mindestens Ende Oktober zu verbieten.

© MoreLight

Laut Aussagen des bayerischen Ministerpräsidenten Markus Söder sollen Events dann ausfallen, falls eine Nachverfolgbarkeit von Infektionsketten sowie Hygienemaßnahmen unmöglich ist. 

Spielraum für die Bundesländer

Dennoch bleibt den einzelnen Ländern hierbei Spielraum. Ein Land interpretiere die Richtlinien strenger, das andere offener. Bleibt abzuwarten, welchen Weg Sachsen für die Regelung der Großveranstaltungen begehen wird. Im Rahmen des Treffens einigten sich Länder und Bund darauf, an bisherigen Regelungen zu den Hygienemaßnahmen sowie dem Mindestabstand festzuhalten. Laut Empfehlung von Bundeskanzlerin Angela Merkel hätten sich intensive Hygienemaßnahmen, ein Mindestabstand von 1,5 Metern sowie das Tragen der Nasen-Mund-Bedeckungen in den vergangenen Monaten bewährt. Deshalb ist es sinnvoll, diese Beschränkungen beizubehalten

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Das erste Treffen seit mehreren Monaten

Die Ministerpräsidenten der Länder sowie Kanzlerin Merkel versammelten sich zu dem Treffen in Berlin. Die Politiker debattierten über die Realisierung des Konjunkturprogramms sowie die weitere Vorgehensweise im Zuge der Corona-Pandemie. Erstmals seit einem Vierteljahr trafen die Kanzlerin und die Länderchefs persönlich aufeinander. Seit März kommunizierten die Politiker ausschließlich per Video- und Telefonkonferenz. 

Ausnahmen für bestimmte Events

Der Beschlussvorschlag wurde allerdings nicht von allen Bundesländern in gleicher Weise angenommen. Während Bayern auf eine strikte Linie besteht, wollten Bundesländer wie Sachsen die Sanktionen schon zu einem früheren Zeitpunkt aufheben. Aktuell gilt das Verbot für eine Austragung von Großveranstaltungen landesweit bis Ende August. In Berlin sieht die Corona-Verordnung hingegen schon jetzt ein Verbot von Großveranstaltungen mit über 5.000 Teilnehmern bis zum 24. Oktober vor. Diesen Großveranstaltungen gehören jedoch ausdrücklich keine Demonstrationen sowie Versammlungen an, die über das Grundgesetz besonders geschützt sind. 

Der Blick in die Zukunft ist ungewiss

Wie sich die Situation ab Ende Oktober verändert, lässt sich aktuell überhaupt nicht einschätzen. Den Weg zurück in die Normalität wünschen sich viele Menschen. Doch Spekulationen über eine Entwicklung der Pandemie sind zum jetzigen Zeitpunkt schlichtweg unmöglich. Ab Ende des Jahres finden Menschen dann hoffentlich wieder uneingeschränkt zueinander, um Events wie den Beginn des Karnevals oder Helloween zu feiern und ob dann wirklich Kostüme, Partydeko und Accessoires wieder zum Einsatz kommen, bleibt abzuwarten. 

Dieser Artikel entstand in Zusammenarbeit mit dem externen Redakteurin Marion Z.

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