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Bischofswerda

Großvermieter reißt drei Wohnblocks ab

Der Rückbau an der Bergstraße in Bischofswerda soll noch in diesem Jahr beginnen. Die Mehrzahl der Mieter fand bereits eine neue Wohnung.

Abrissarbeiten beginnen noch in diesem Jahr an der Bischofswerdaer Bergstraße. (Symbolfoto)
Abrissarbeiten beginnen noch in diesem Jahr an der Bischofswerdaer Bergstraße. (Symbolfoto) © Archivfoto: SZ/Uwe Soeder

Bischofswerda. Der unsanierte Wohnblock an der Bergstraße in Bischofswerda wird voraussichtlich ab Dezember und damit früher als bisher geplant abgerissen. Von den 40 Wohnungen in dem Haus waren bis zur Abrissentscheidung noch 24 belegt. Für die Mehrzahl der Mieter wurden inzwischen neue Wohnungen gefunden – die meisten von ihnen ziehen in andere Häuser der Wohnungswirtschaft und Bau GmbH (WuB) nach Bischofswerda Süd, sagte WuB-Geschäftsführer Andreas Wendler. Ein Mieter wechselt zur Wohnungsgenossenschaft Bischofswerda, eine Mieterin zieht nach Bautzen um. Für vier Mieter muss noch eine Lösung gefunden werden. „Wir arbeiten daran“, so Andreas Wendler. Für den Abriss rechnet die WuB mit einer Förderung von 70 Euro pro Quadratmeter Wohnfläche. Trotzdem zahle das Unternehmen zu, da die Abrisskosten höher sein werden, erwartet der Geschäftsführer. Die Fläche, auf der der Block steht, soll Teil eines neuen Eigenheimstandortes werden.

Für zwei weitere Wohnblocks, die bereits leer gezogen sind, hat die WuB die Förderanträge gestellt. Das ist zum einen ein Haus in Großdrebnitz, das fürs neue Feuerwehrhaus weichen wird, und der obere Block im ehemaligen Papageienviertel an der Bautzener Straße. Dafür sind 50 Euro Förderung pro Quadratmeter beantragt. Ziel sei es, beide Häuser möglichst gleich im Anschluss an den Abriss an der Bergstraße abzureißen, sagte Andreas Wendler.

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Der untere, kleinere Wohnblock im Papageienviertel wird durch Aldi abgerissen. Die Handelskette erwarb eine größere Fläche in dem einstigen Wohngebiet, um dort einen neuen Markt zu errichten. (SZ/ir)

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