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Döbeln

Großweitzschen säubert seine Bäche

Das Wassernetz der Gemeinde ist 50 Kilometer lang. Die Sanierung soll dokumentiert werden.

Über das ausgegebene Geld muss Rechenschaft abgelegt werden“, sagte Bürgermeister Jörg Burkert.
Über das ausgegebene Geld muss Rechenschaft abgelegt werden“, sagte Bürgermeister Jörg Burkert. © Frank Korn

Großweitzschen. Für die Unterhaltung seiner Gewässer 2. Ordnung hat die Gemeinde Großweitzschen Geld vom Freistaat bekommen. Etwa 25.000 Euro sind dafür eingegangen.

Bei ihrer jüngsten Sitzung haben die Gemeinderäte beschlossen, für welche Bäche das Geld ausgegeben werden soll. „Zur Vorbereitung fand gemeinsam mit dem Landratsamt Mittelsachsen und dem Ingenieurbüro Klemm und Hensen eine Gewässerbegehung im Gemeindegebiet statt“, informierte Bürgermeister Jörg Burkert (parteilos). 

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Diese ergab, dass zunächst Sanierungsmaßnahmen unter anderem am Strockenbach, am Hasenbach in Gallschütz sowie am Gärtitzbach Niederranschütz und Gadewitz erforderlich sind. Von insgesamt fünf angeschriebenen Unternehmen gab nur die Firma Andrä Straßen- und Wegebau aus Leisnig ein Angebot in Höhe von 18.700 Euro ab.

„Die Firma Andrä hat schon andere Bachläufe saniert und stets gut gearbeitet“, sagte Gemeinderat Sven Krawczyk (CDU). „Es ist wichtig, dass es erledigt wird, aber es muss ordentlich dokumentiert werden. Wenn immer nur segmentweise gearbeitet wird, verliert man den Überblick“, sagte Krawczyk weiter.

Bürgermeister Jörg Burkert wies darauf hin, dass es etwa 50 Kilometer Bäche in der Gemeinde gibt. „Wir haben ein Kataster, wo die Verläufe eingetragen sind“, so Burkert. Die Sanierung der einzelnen Abschnitt werde dokumentiert. „Auch deshalb, weil über das ausgegebene Geld Rechenschaft abgelegt werden muss“, sagte der Bürgermeister. Priorität habe die Sanierung der Bäche, die durch Wohngebiete verlaufen, um die Anwohner vor Hochwasser zu schützen.