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Grüne drängen auf sächsischen Biotopverbund

Die Grünen drängen auf eine rasche Vernetzung der Biotope zum Erhalt der Artenvielfalt in Sachsen.

Dresden. Die Grünen drängen auf eine rasche Vernetzung der Biotope zum Erhalt der Artenvielfalt in Sachsen. Am kommenden Mittwoch solle dazu ein Antrag im Landtag folgen, teilte die Fraktion am Freitag mit. Die Regierung wird aufgefordert, ein Landesprogramm für Biotopverbunde aufzulegen und einheitliche Standards zu schaffen.

Im Kern geht es darum, weitere Flächen unter Schutz zu stellen und Korridore zwischen den Biotopen zu schaffen, damit ein biologischer Austausch erfolgen kann. „Nahezu ein Zehntel der einst hier noch heimischen Pflanzen-, Pilz- und Tierarten ist im Freistaat inzwischen ausgestorben. Weitere 30 bis 40 Prozent sind vom Aussterben bedroht beziehungsweise gefährdet“, hieß es.

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Nach dem Willen der Grünen soll das Land ein Vorkaufsrecht für Biotop- Verbundflächen haben. „Die Bewahrung der Biologischen Vielfalt muss auf der politischen Agenda des Freistaates viel weiter nach oben rücken“, erklärte die Abgeordnete Gisela Kallenbach. Die Grünen forderten die Regierung auf, die sächsischen Naturschutzverbände als Partner ernst zu nehmen.

Umweltminister Frank Kupfer (CDU) müsse die wenigen noch existierenden Naturschutzstationen in Sachsen erhalten und ausbauen: „Dazu muss er sich bei den laufenden Haushaltsverhandlungen für eine Personalmindestausstattung von einer Stelle pro Station einsetzen.“ Viele Stationen würden inzwischen von ihren einstigen Trägern, den Landkreisen, aufgegeben. (dpa)