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Grünes Licht für Breitbandausbau

Glashütte hat den Vertrag mit der Telekom unterschrieben. Fast alle Haushalte profitieren davon.

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© Symbolbild: dpa

Glashütte. Die Stadt Glashütte kann im nächsten Jahr wie geplant mit dem Ausbau des Breitbandnetzes beginnen. Darüber informierte Bürgermeister Markus Dreßler (CDU) in der jüngsten Stadtratssitzung.

Demnach hat die Firma, die ohne Förderung schnelles Internet in einem Ortsteil schaffen wollte, ihren Antrag zurückgezogen. Hätte sie darauf bestanden, hätte sie das gesamte Breitband-Projekt der Stadt gefährdet. Denn Ziel der Stadt war und ist es, allen Bürgern den gleichen Zugang zu ermöglichen. So wurden die Leistungen auch ausgeschrieben. Unklar war, wie die Telekom, die die Ausschreibung zum Breitbandausbau gewonnen hat, reagiert hätte. „Grundlage für den Rückzug waren unter anderem Gespräche der Stadt mit dem Unternehmen sowie eine Intervention über die Bundesnetzagentur“, erklärte Dreßler.

Inzwischen hat die Stadt die Fördermittel für den Ausbau bewilligt bekommen, sodass der Vertrag mit der Telekom unterzeichnet werden kann. Diese will in 18 Monaten mindestens 95 Prozent der Haushalte mit mindestens 30 Mbit/s und mindestens 60 Prozent der Haushalte mit mindestens 50 Mbit/s versorgen, die Stadt zahlt der Telekom 660 000 Euro zur sogenannten „Schließung der sogenannten Wirtschaftlichkeitslücke.“ (SZ/mb)