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Grünes Licht für Weiterbau der B178

Die Pläne für den Lückenschluss von Nostitz zur A 4 können jetzt weiterverfolgt werden.

© Uwe Soeder

Görlitz. Gute Nachricht aus Berlin: Das Bundesverkehrsministerium hat Sachsens Pläne für den Bau des noch fehlenden Abschnitts der Bundesstraße 178 von Nostitz bis zum Autobahnanschluss bei Weißenberg bestätigt. Der Freistaat kann die Planung für den Neubau nun fortsetzen, teilt das Sächsische Wirtschaftsministeriums mit. Die neue Trassenführung orientiert sich an den bisherigen Planungen, auch die vorhandene Autobahnanschlussstelle wird beibehalten. „So kann auf ein erneutes komplexes Linienbestimmungsverfahren verzichtet werden“, erklärt Verkehrsminister Martin Dulig (SPD). „Dadurch können wir bis zu zwei Jahre Planungszeit sparen.“ Zügig sollen jetzt Vorentwurf und Planfeststellungsunterlage erarbeiten werden.

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Die Pläne für eine vierspurige Trasse hatten bereits 2010 vorgelegen. Nach neuen Verkehrsprognosen hat die Schnellstraße jetzt aber nur noch dreispurig mit wechselseitigen Überholspuren eine Chance auf Genehmigung. Deshalb muss jetzt noch einmal neu geplant werden. Wann tatsächlich mit dem Bau begonnen werden kann, ist offen. Auch zum Baubeginn des zweiten noch fehlenden Abschnitts zwischen Niederoderwitz und Oberseifersdorf macht das Ministerium keine Angaben. Hier läuft das Planfeststellungsverfahren, in dem knapp 80 Einwendungen gegen den Trassenverlauf geprüft werden müssen – gerichtliche Klagen nicht ausgeschlossen.

Der Neubau der B 178 zwischen Zittau und der A 4 ist nach der A 72 Chemnitz – Leipzig das Verkehrsprojekt mit der höchsten Priorität im Freistaat Sachsen. (SZ/ju)