Merken

Grundschule bekommt Rettungstreppe

In der Einrichtung gibt es bereits zwei Rettungswege. Doch die Feuerwehr rät zu einem weiteren. Das ist nicht die einzige Neuerung.

Teilen
Folgen
© DA-Archiv/Dietmar Thomas

Von Tina Soltysiak

Kriebstein. In der Grundschule Grünlichtenberg gibt es zwei Treppenhäuser. Und damit zwei separate Rettungswege. „Die Unfallkasse sagt, damit erfüllen wir die Brandschutzauflagen“, sagte Bürgermeisterin Maria Euchler (FWK). Dennoch sei der Anbau einer Rettungstreppe vorgesehen. „Wir haben mit der Feuerwehr gesprochen. Für den Fall, dass das Treppenhaus verqualmt und eine Rettung über die Drehleiter erforderlich ist, würde das fünf Minuten dauern – pro Kind“, erklärte sie. Deshalb sei sich die Gemeindeverwaltung einig, dass die Investition sinnvoll wäre. Kämmerer Wolfgang Hein erklärte, dass erstmals 75 Prozent der Gesamtkosten mit Fördergeld abgedeckt werden könnten. Deshalb sei die Gelegenheit günstig.

Aus diesem Grund hat die Gemeinde einen Fördermittelantrag gestellt und sich um Geld aus dem Fördertopf „Brücken in die Zukunft“ beworben. Dieser umfasst eine Summe von 100 000 Euro. Für den Anbau der Rettungstreppe seien Wanddurchbrüche erforderlich. Es sollen bodentiefe Terrassentüren eingebaut werden.

Dafür gibt es sogar schon einen konkreten Zeitplan: „Die Umsetzung muss in den Sommerferien erfolgen. Anders geht es ja gar nicht“, sagte Maria Euchler. In den letzten drei Wochen gebe es deshalb keine Hortbetreuung. „Die Eltern wissen Bescheid. Sie können ihre Kinder in die anderen Einrichtungen bringen“, erklärte sie.

20 000 Euro Fördergeld beantragt

Dieses Vorhaben wird nicht die einzige Baustelle in der Grundschule sein. „Der zentrale Datenserver ist sieben Jahre alt. Er muss erneuert werden. Wir erwerben eine neue Telefon- und Einbruchmeldeanlage“, sagte die Bürgermeisterin.

Dasselbe gelte für das Rathaus: „Es gibt eine neue Telekomverordnung. Die Telefonanlage läuft und funktioniert, aber die Umstellung der Technik ist erforderlich“, so Maria Euchler. Rund 20 000 Euro werde die Erneuerung kosten. Laut Kämmerer Wolfgang Hein solle dieses Vorhaben mit Hilfe von Fördergeld finanziert werden.