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Grundschule wird viel später fertig

Die Sanierung der Hainsberger Grundschule verzögert sich – wegen Problemen mit einer Baufirma.

© Archivfoto/Karl-Ludwig Oberthuer

Von Tobias Winzer

Freital. Lernen und Arbeiten auf einer Baustelle – das ist für die Schüler und Lehrer der Grundschule Hainsberg noch länger als gedacht Realität. Wie das Rathaus nun mitteilt, kann der vorgesehene Fertigstellungstermin im September nicht gehalten werden. Stattdessen wird nun davon ausgegangen, dass die Bauarbeiten Mitte November abgeschlossen sind.

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Mit der Trockenbau-Firma habe es massive Schwierigkeiten gegeben, sagt Rathaussprecher Matthias Weigel. „Das Unternehmen konnte aufgrund innerbetrieblicher Probleme seinen vertraglichen Pflichten nicht mehr nachkommen.“ Die Stadt habe der Firma deshalb gekündigt. Diese Kündigung inklusive Neuausschreibung der restlichen Trockenbauarbeiten hat zu einem Terminverzug von rund sieben bis acht Wochen geführt. „Die neue Trockenbaufirma arbeitet nun mit Hochdruck daran, die verbliebenen Arbeiten zu Ende zu bringen“, so Weigel. Wegen der Probleme mit der ursprünglichen Trockenbaufirma konnten auch andere Handwerksfirmen nicht loslegen.

Derzeit stehen im Erdgeschoss und Keller des Gebäudes neben den restlichen Trockenbauarbeiten unter anderem noch Malerarbeiten, Fußbodenlegerarbeiten, die Feinmontage von Elektroleitungen, Heizungssystem und Sanitäranlagen und die Endreinigung an. Auch das Außengelände ist noch nicht fertig.

Die Grundschule Hainsberg wird seit Juni 2016 während des laufenden Betriebs umfangreich saniert und um ein Geschoss erweitert. In den Räumen werden bislang fehlende Sanitäranlagen und ein Computerkabinett für die Grundschüler untergebracht. Weitere Räume im neuen Dachgeschoss sollen von den Oberschülern, deren Hauptgebäude sich nebenan befindet, genutzt werden. Die Gesamtkosten dafür betragen rund 3,7 Millionen Euro. Rund 40 Prozent davon kommen aus Fördermitteln.

Zu Beginn der Bauarbeiten plante die Stadt mit einer Fertigstellung Anfang des Schuljahrs 2017/18. Dieser Termin wurde bereits auf September verschoben. Die zweizügige Grundschule beherbergt acht Klassen mit rund 180 Schülern und elf Lehrern. 2010 und 2011 wurde ein Hort als Anbau neu errichtet.