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Familie

Grundschulzeit - teure Zeit

Mit dem letzten Jahr im Kindergarten bricht eine neue Lebensphase an – für Kinder und Eltern.

Die Grundschulzeit bringt nicht wenige Eltern an ihre Kostengrenze – doch es gibt Sparmöglichkeiten.
Die Grundschulzeit bringt nicht wenige Eltern an ihre Kostengrenze – doch es gibt Sparmöglichkeiten. © Bildquelle: @ gpointstudio– 133993829/ Adobe Stoc

Die Vorbereitungen auf die Einschulung laufen auf Hochtouren. Auch der Nachwuchs wird behutsam darauf vorbereitet, dass mit der 1. Klasse ein neuer Lebensabschnitt beginnt. Für viele Haushalte wird jetzt greifbar, was Bekannte und Freunde vielleicht schon einmal haben anklingen lassen – mit der Einschulung werden Kinder „teurer“.

Wirklich für Staunen sorgen die Preise, welche Fachhändler für den Schulranzen aufrufen. Im Fahrradhandel würden die Eltern dafür ein top ausgestattetes Kinderrad bekommen. Und auch die Hortbetreuung in Bundesländern wie Sachsen oder Klassenfahrten kosten Geld. Ganz zu schweigen von den ersten Hobbys der Grundschüler bis hin zu Kinderfesten oder dem Schulessen. Finanziell kann die Grundschule zu einer Belastungsprobe für die Haushaltskasse werden. Aber: Es gibt Möglichkeiten zum Sparen – wenn Eltern die Augen im Alltag offenhalten.

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Die Einschulung: So viel kostet eine Erstausstattung

Spätestens mit dem letzten Kita-Jahr steigt bei vielen Kindern die Spannung und Vorfreude. Mit der Vorschule legen zukünftige Lehrer nicht nur Grundlagen für den Übergang in die Grundschule. Viele Vorschüler haben die Gelegenheit, in den Schulalltag „reinzuschnuppern“. Gelernt wird immer noch spielerisch, das Ziel steht allerdings schon fest. Pünktlich mit dem Ende der Sommerferien wartet der große Tag auf alle angehenden Grundschüler.

Pro Jahr werden in Deutschland laut Statistikern mehr als 700.000 Kinder eingeschult – davon mehrere zehntausend in die über 1.500 Schulen in Sachsen. Für deren Eltern ist der Schulanfang eine genauso spannende Erfahrung – meist aber aus anderen Gründen. Wie wird die Klasse miteinander harmonieren? Ist die soziale Akzeptanz für mein Kind da? Schließlich werden die Karten mit der Einschulung wieder komplett neu gemischt. Und es kommt noch eine Herausforderung auf Eltern zu – Einschulungsfeier und „Erstausstattung“ für den Schulalltag zu stemmen.

Einschulungsfeier: Individuell sehr große Unterschiede

Hinsichtlich der Einschulungsfeier sind die Unterschiede den finanziellen Aspekt betreffend sehr groß. Einige Familien feiern zu Hause nur im kleinen Kreis mit Geschwistern und den Großeltern. Hier steckt sehr viel Zeit in den Vorbereitungen – speziell, wenn auf ein Catering verzichtet und alles in der eigenen Küche vorbereitet wird. Unterm Strich dürfte sich die Einschulung in diesem Szenario mit einem niedrigen dreistelligen Betrag bemerkbar machen.

Finanziell deutlich aufwendiger ist die Einschulungsfeier mit einem Catering. Diese Variante bietet sich bei einer Feier im Garten an – mit Festzelt, einer kleinen Hüpfburg und Kinderspielen. Ein mittlerer dreistelliger Betrag sollte hier eingeplant werden. Schwierig zu kalkulieren ist im Regelfall der Umfang des Getränkeeinkaufs. Verstehen sich Eltern mit dem Getränkehandel sehr gut, kann vielleicht über den Einkauf auf Kommission verhandelt werden.

Welche Feier ist besonders preiswert – ein Überblick:

  • Einschulung im kleinen Kreis
  • Auf ein aufwendiges Catering verzichten und selbst ein kleines Buffet anrichten

Erstausstattung: Zuckertüte und Federtasche

Einschulungsfeiern sind eines der ersten großen Highlights im Leben der ABC-Schützen. Aus Elternsicht ist es damit aber noch lange nicht getan. Im Gegenteil: Jeder Vorschüler fiebert diesem Tag auch wegen der Geschenke entgegen. Was dabei alles in die Zuckertüte und den Ranzen kommt unterscheidet sich von Familie zu Familie. In einigen Regionen steckt in der Schultüte, was in die Zuckertüte dem Namen nach auch reingehört.

Eher modern interpretiert wird die Zuckertüte inzwischen zu einem Sammelsurium verschiedener Geschenke. Süßigkeiten werden hier auch in den kommenden Jahren nicht zu kurz kommen. Viele Eltern, Paten und auch Großeltern nutzen die Gelegenheit, um einen Teil der Erstausstattung in der Schultüte zu packen. Füller, Turnkleidung oder Hefte und Stifte gewinnen an Bedeutung. Auf diese Weise lassen sich Kosten zumindest moderat senken oder auf mehrere Schultern verteilen.

Die reine Erstausstattung umfasst unter anderem:

  • Ranzen
  • Federtasche
  • Hefte (werden teils für die 1. Klasse noch von der Schule gestellt)
  • Turnkleidung und Turntasche
  • Stifte
  • Malkasten usw.

Was für die Einschulung und 1. Klasse alles gebraucht wird, teilt die Grundschule beim ersten Elternabend meist in Form einer Liste mit.

Lernmaterial, Unterrichtshilfen sowie die Schreibutensilien sind in vielen Fällen mit 50 Euro bis 75 Euro erledigt. Schließlich herrscht in Sachsen Lernmittelfreiheit. Demnach müssen Schulen ihren Schülerinnen und Schülern die meisten Schulbücher leihweise überlassen. Taschenrechner werden von dieser Regelung ebenfalls abgedeckt.

Auch Turntasche und Turnkleidung kosten für Kinder selten mehr als 50 Euro bis 100 Euro. Was allerdings sehr teuer werden kann, ist der Ranzen. Und dessen Auswahl wird – wie viele Eltern mit einem angehenden Erstklässler entsetzt feststellen – zu einer eigenen Wissenschaft.

Der Ranzen: Großzügig planen

Das Thema Ranzen kann schnell heikel werden. Kinder verlieben sich sehr oft augenblicklich in ein Modell. Und häufig ist es genau der Ranzen, welcher etwa aufgrund der Größe nicht passt. Oder einfach das Budget der Eltern sprengt. Hochwertige Modelle, welche auch die Ergonomie des Kinders unterstützen, kosten schnell 250 bis 300 Euro.

Auf was kommt es beim Kauf des Schulranzens im Detail an? Grundsätzlich gehören Gewicht, Größe und Gurtsystem auf den Prüfstand. Die Größe und das Gurtsystem definieren beispielsweise, wie lange das Kind den Schulranzen tragen kann. Ideal sind verstellbare Rückengurte. Hintergrund: So kann der Ranzen mitwachsen und hält nicht nur ein bis zwei Schuljahre, sondern mitunter bis zum Schulwechsel nach der Grundschule.

Beim Gewicht lautet die Devise: So leicht wie möglich. Eltern müssen berücksichtigen, dass zusätzlich zum Eigengewicht schnell noch zwei bis drei Kilogramm an Büchern und Heften im Ranzen landen. Dieses Gewicht belastet am Ende den Rücken der Kinder. Besonders beim Fehlen eigener Ablagemöglichkeiten für das Unterrichtsmaterial in der Schule spielt das Gewicht daher eine besonders entscheidende Rolle.

Grundsätzlich gilt: Lieber einmal etwas mehr ausgeben und dafür ein haltbares Modell kaufen, welches die gesamte Grundschulzeit und eventuell auch die ersten beiden Jahre der weiterführenden Schule übersteht. Denn wer zu günstig kauft, kauft oft zweimal.

Anfallende Kosten für jedes Schuljahr

Sind der Ranzen und die Einschulungsfeier bezahlt, können sich Eltern allerdings finanziell noch nicht über Berg wähnen. Viele Familien kennen diese Situation: Ein bis zwei Mal im Jahr gibt es eine Mitteilung der Kommune, dass der Beitrag für die Kinderbetreuung „angepasst“ wird. Diese Entwicklung setzt sich auch nach der Einschulung fort. Viele Grundschüler in Sachsen werden nach Unterrichtsende im Schulhort betreut.

Während der eigentliche Schulbesuch kostenfrei ist – es müssen im Regelfall nur Unterrichtsmaterial und Lernhilfen sowie das Mittagessen bezahlt werden – verlangen Gemeinden für die Hortbetreuung einen Beitrag.

Dieser ist regional unterschiedliche und kann durch Geschwisterkinder, Einkommen und die entsprechende Betreuungszeit stark variieren. Beispiel: Während Familie A lediglich am Nachmittag drei Stunden Betreuung braucht, muss Familie B bereits den Frühhort ab 6.45 Uhr in Anspruch nehmen. Diese Mehrbetreuung verursacht einen höheren Beitrag.

Rechnen sollten Eltern für:

  • Mittagessen mit 3 Euro bis 4,50 Euro pro Tag
  • Hortbetreuung mit 75 Euro bis 120 Euro monatlich rechnen. 


    Zu diesen Kosten kommt noch der Einkauf für das Pausenbrot hinzu. Außerdem müssen regelmäßig neue Stifte, weitere Hefte oder auch neue Turnschuhe gekauft werden. Eltern müssen sich in der Grundschule damit anfreunden, dass hin und wieder Sachen verschwinden, wie eine Mütze oder Handschuhe. Teils taucht die Bekleidung wieder auf, wenn die Schule einmal im halben Jahr ihren „Fundus“ der verlorenen Sachen öffnet.

Feierlichkeiten in der Grundschulzeit

Eltern von Grundschülern dürfen bei den Kosten nicht vergessen, dass es die eine oder andere Feierlichkeit geben wird. Es geht hier weniger um Feste wie Weihnachten oder Ostern. Mit der Einschulung sortiert sich meist das soziale Umfeld neu. Und mit dem Freundeskreis wächst auch die Größe der Geburtstagsfeier. Viele Eltern sind nach einigen Monaten überrascht, dass plötzlich Kinder aus Parallelklassen oder höheren Klassenstufen zum „Dauergast“ im eigenen Kinderzimmer werden.

Spartipps zum Kindergeburtstag: Tolle Feiern für den kleinen Geldbeutel

Wie teuer eine Kinder-Geburtstagsparty am Ende wird, ist pauschal eigentlich nicht greifbar. Sehr viel hängt hier von den individuellen Rahmenbedingungen ab. Dabei sind vor allem folgende Fragen wichtig:

  • Was möchte das eigene Kind?
  • Wie viele Kinder werden eingeladen?
  • Soll zu Hause oder in einer Location gefeiert werden?

Wer hier sparen möchte, findet dazu eine Menge passender Ideen im Internet oder in diversen Blogs. Ein kreatives Motto macht meist bereits mehr aus als teure Unternehmungen. Denn am Ende kommt es vor allem darauf an, zusammen eine tolle Zeit zu verbringen. Beim Sparen helfen darüber hinaus noch weitere Punkte:

  • Zahl der Gäste reduzieren
  • Einladungen selbst gestalten
  • günstige Alternativen (Wald, Garten oder Gemeinderäume) zu teuren Locations finden

Schulfeste: Meist nur geringe Kosten

Auf der Agenda werden zusätzlich regelmäßige Schulfeste stehen. Hier sind Eltern in ganz unterschiedlichem Umfang gefragt. Ein Teil der Schulen bindet Eltern beispielsweise in der Form ein, dass sie sich beim Kuchenstand oder bei anderen Essensangeboten beteiligen können. Aber auch Material für die Bastelstraße oder Ähnliches dürfen Eltern immer gern besteuern. Das Ganze gibt es natürlich nicht kostenlos. Aber: Die Kosten – selbst aufs Schuljahr gerechnet – fallen kaum ins Gewicht. Wer sich beteiligen und trotzdem zusätzlich sparen möchte, kann dabei folgendes bedenken:

  • gerade im Bereich der Kuchenrezepte gibt es viele günstige Varianten
  • Salate für Kinder müssen auch nicht allzu ausgefallen sein
  • Bastelsachen können auch aus den Bastelsachen zu Hause gespendet werden

Gängige Anlässe für Schulfeste in Sachsen:

  • Fasching
  • Tag der offenen Tür
  • Frühlings- oder Sommerfest
  • Hortnachmittage usw.

Weitere Familienfeste: Ebenfalls ein Kostenfaktor

Nicht komplett aus den Augen dürfen private Feiern und Veranstaltungen verloren werden. Hierzu kann beispielsweise die Taufe gehören. Aber auch Familienfeste fallen in die Grundschulzeit – und können finanziell recht fordernd werden.

Beispiel Erstkommunion: Für Kinder, die im katholischen Glauben erzogen werden, markiert die Erstkommunion einen wichtigen Schritt. Entsprechend aufwendig wird die Kommunion oft in den Familien gefeiert. Festliche Kleidung, der Besuch in der Kirche und das anschließende Feiern im Restaurant sind Bestandteil der Feierlichkeiten. Wie teuer die Erstkommunion am Ende wirklich wird, hängt letztlich von sehr individuellen Rahmenbedingungen ab. Das bedeutet allerdings auch, dass hier durchaus Sparpotenzial existiert:

  • den Gästekreis nicht zu groß werden lassen
  • Speisen selbst zubereiten und die Familie helfen lassen
  • im eigenen Garten oder bei einem Familienmitglied feiern

Kostenfaktor Klassenfahrt: Eigenen Einfluss geltend machen

Sobald das Kind in die Schule kommt, steht ein Thema ganz groß auf der Tagesordnung: Klassenausflüge. In der ersten und zweiten Klasse werden sich die Ausflüge selten um mehr als einen Wandertag drehen. Kommt der Nachwuchs in die dritte oder vierte Klasse, werden diese umfangreicher. Mitunter gibt es dann bereits „echte“ Klassenfahrten – auch, wenn der Trip sich selten sehr weit von den elterlichen Wohnungen entfernt.

Jugendherbergen und Erlebnishotels nahe der Schule sind ideal für die erste Klassenfahrt, die sich meist auf zwei bis drei Übernachtungen beschränkt. Hinsichtlich der Planung binden die Schulen im Regelfall die Eltern sehr eng mit ein. Dies betrifft einerseits das Ziel der Klassenfahrt als auch die Kosten.

Wie teuer sind die Reisen in Klassenstärke? Letztlich kommt es natürlich immer auf den konkreten Einzelfall an. Allerdings zeigen Erfahrungen aus der Praxis, dass eine Klassenfahrt von 3 Tagen zwischen 80 bis 120 Euro kosten kann. Einfluss haben:

  • Unterkunft
  • Anreise
  • Verpflegung
  • Freizeitaktivitäten

Besonders die Anreise mit einem Bus kann sich beim Preis der Klassenfahrt bemerkbar machen. Sofern die Jugendherberge/Unterkunft maximal 50 Kilometer bis 60 Kilometer vom Wohnort entfernt ist, kann auch über eine individuelle Anreise nachgedacht werden. In jedem sind beim Thema Klassenfahrt im dafür vorgesehenen Elternabend oft heftige Diskussionen vorprogrammiert.

Eltern sollten aber nicht davor zurückschrecken, ihre Meinung zu äußern. Es wird in einer Klasse mit 20 bis 25 Schülern (und Eltern) immer unterschiedliche Ansichten geben. Wer hier seinen Einfluss geltend macht, kann die Ausgaben für einen solchen Trip mit Glück etwas im Rahmen halten. Darüber hinaus stehen für manche Familien Gelder aus öffentlichen Mitteln zur Verfügung, um die Kosten stemmen zu können.

Wichtig: In der Planung und Vorbereitung einer Klassenfahrt muss gemeinsam mit dem Kind auch über das „Taschengeld“ gesprochen werden. Gemeinsam muss darüber gesprochen werden, welchen Zweck das Geld hat – und wofür es ausgegeben werden darf.

Das erste Hobby: Wenn die Kleinen zur Persönlichkeit werden

Im Kindergartenalter und mit Beginn des 1. Schuljahres dreht sich bei vielen Kindern in der freien Zeit alles ums Spielen. Spätestens mit den ersten Arbeitsgemeinschaften und Betreuungsangeboten im Schulhort kristallisiert sich langsam das eine oder anderen Hobby beim Nachwuchs heraus. Was gehört zu den „klassischen“ Hobbys, in denen der Anteil an Grundschulkindern besonders groß ist?

Hobbys für Grundschulkinder – ein Überblick:

  • Fußball
  • Turnen
  • Schwimmen
  • Tanz AG
  • Bastelkurse
  • Reiten/Tierpatenschaften

Besonders sportliche Freizeitaktivitäten sind im Grundschulalter verbreitet. Der Grund ist recht simpel: Grundschulkinder haben immer noch einen sehr ausgeprägten Bewegungsdrang. Zudem muss sich die Aufmerksamkeitsspanne erst noch entwickeln. Faktoren, welche die Mitgliedschaft in einem Turn- oder Sport- bzw. Fußballverein begünstigen.

Ebenfalls beliebt sind Tanz AGs, die teils direkt von der Hortbetreuung organisiert werden. Aber auch in den Musikschulen lässt sich ein sehr ausgeprägtes Kommen und Gehen von Schülern aus Grundschulklassen beobachten. Die Kosten für solche Hobbys fallen sehr unterschiedlich aus. Neben dem Vereinsbeitrag sind es:

  • Sportkleidung
  • Tanz- oder Sportschuhe
  • Schutzkleidung usw.

Besonders teuer können das Musikinstrument oder das Reiten werden. Sattel, Kleidung – ganz abgesehen vom eigenen Pferd – kosten einige hundert Euro. Da sich in den kommenden Jahren noch sehr viel verändern wird, lohnen sich eine Reitgemeinschaft oder ein Leihinstrument. Warum also bereits eine teure Vollausstattung anschaffen, wenn das Kind eventuell nach 1-2 Jahren wieder das Interesse verliert. Eltern sollten ihre Kinder bei Ihren Hobbys zwar unterstützen, aber trotzdem ist am Anfang eher beobachten angesagt:

  • Wächst das Interesse an dem Hobby?
  • Geht das Kind dem Hobby regelmäßig nach?
  • Macht es persönliche Fortschritte?

Sollte sich nach einer gewissen Zeit herauskristallisieren, dass das gewählte Hobby für den Nachwuchs tatsächlich eine Herzensangelegenheit ist, lohnen sich auch höhere Investitionen.

Achtung: Sobald der Nachwuchs in einen Verein eintritt oder in Tanzgruppen aufgeht, ist auch mit regelmäßigen Wettkämpfen und Auftritten zu rechnen. Allein im DFB sind inzwischen mehr als 24.000 Vereine organisiert.

Kleidung und Spielsachen: Im Wachstum sparen

Bisher noch keine Rolle hat das Thema Kindermode und Bekleidung gespielt. Dabei stellen Eltern regelmäßig erschrocken fest, dass die vier oder fünf Mal getragene Hose schon wieder zu kurz ist. Das Problem: Kinder scheinen schubweise zu wachsen. Manchmal reichen Hosen und Shirts ein halbes Jahr, in anderen Phasen muss in diesem Zeitraum gleich mehrfach ein neues Outfit her. Das Wachstum ist aber nicht der einzige Grund, warum Eltern in dieser Zeit häufig für neue Sachen sorgen müssen. Der Verschleiß bis zum Schulwechsel ist relativ hoch.

Tipp: Familien, die bei Bekleidung sparen wollen, können auf Second‑Hand Artikel zurückgreifen. Selbst Markenbekleidung ist hier günstig zu haben. Gerade Kinderflohmärkte bieten sich hier an.

Bleibt noch das Thema Spielzeug. Hier brauchen Eltern nicht nur ein dickes Portemonnaie, sondern auch Geduld. Grundschüler wollen oft immer alles sofort haben. Hier braucht es Regeln und den richtigen Blick für altersgerechte Spielsachen. Eine eigene Konsole oder ein Fernseher im Kinderzimmer muss im Alter zwischen sechs Jahren und acht Jahren eigentlich noch nicht sein.

Um sich finanziell nicht zu verausgaben, sollten Eltern auch hierauf setzen:

  • gebrauchte Spielsachen auf Flohmärkten checken
  • Preisvergleichsportale nutzen
  • Weihnachtsgeschenke eventuell schon im Spätsommer kaufen (Spielzeug ist dann günstiger)

Die Grundschuljahre sind ein teurer Vorgeschmack

Familien mit mehreren Kindern investieren im Lauf der Jahre den Wert eines Einfamilienhauses in ihren Nachwuchs. Diese Aussage basiert auf Zahlen, welche in den letzten Jahren immer wieder zu den Kindererziehungskosten genannt werden. Es geht mitunter um sechsstellige Summen.

Dass Kinder „teuer“ sind, fällt Familien oft schon sehr früh auf. Mit der Einschulung bekommt das Ganze allerdings noch einmal eine neue Qualität. Eltern brauchen die Erstausstattung, müssen sich regelmäßig um neue Unterrichtshilfen kümmern und auch bei der Bekleidung ein Auge auf das Wachstum ihrer Kinder haben. Die Grundschule ist ein Vorgeschmack auf alles, was noch kommt. Gleichzeitig lernen Eltern hier sehr gut, wie sich mit Auktionsportalen, Kleinanzeigen oder Kinderflohmärkten Geld sparen lässt.

Dieser Artikel entstand in Zusammenarbeit mit dem externen Redakteur C. Eis.