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Kamenz

Grundstein für Straßenmeisterei

Für rund 7,5 Millionen Euro entsteht in Königsbrück bis Oktober 2020 die erste Kompaktmeisterei im Landkreis Bautzen und im Freistaat. Das spart Geld.

Das war die symbolische Grundsteinlegung für die neue Straßenmeisterei in Königsbrück – durch die Landratsbeigeordnete Birgit Weber, Siglinde Rauch-Liebig vom Wirtschaftsministerium und Bürgermeister Heiko Driesnack. Im Gegensatz zu einer Gehöftmeisterei
Das war die symbolische Grundsteinlegung für die neue Straßenmeisterei in Königsbrück – durch die Landratsbeigeordnete Birgit Weber, Siglinde Rauch-Liebig vom Wirtschaftsministerium und Bürgermeister Heiko Driesnack. Im Gegensatz zu einer Gehöftmeisterei © Bernd Goldammer

Königsbrück. Königsbrücks Bürgermeister Heiko Driesnack kann sich freuen. In seiner Stadt investiert der Freistaat etwa 7,5 Millionen Euro. An der B 97, unweit des Sportzentrums, wird die modernste Straßenmeisterei Sachsens entstehen. Der Landkreis Bautzen ist mit einer Eigenbeteiligung von knapp hunderttausend Euro dabei. Am neuen Standort entsteht die erste „Kompaktmeisterei“ Sachsens. Sie besteht aus einem Gebäude mit Sozialtrakt mit Übergang zur Kfz-Halle. Angebaut wird eine Salzhalle und eine Sole-Anlage errichtet. Eine umweltgerechte Waschhalle für die Fahrzeuge ist ebenfalls integriert. Zum Schüttgutlager mit angegliederten Einstellboxen für Winterdiensttechnik sind nur wenige Schritte erforderlich.

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Hintergrund für die Entscheidung, in Königsbrück zu investieren, war die Prüfung aller sechs vorhandenen Standorte im Kreis. Dabei zeigte sich, dass fünf Straßenmeistereien und ein Winterdienststützpunkt das vorgegebene Anforderungsniveau im Straßenbetriebsdienst umsetzen können. Also werden die Straßenmeistereien in Kamenz und Wachau zusammengelegt und das Know-how am neuen Standort in Königsbrück konzentriert.

Bisher alles im Kostenrahmen

Die Straßenmeistereien des Landkreises betreuen insgesamt 1 650 km Straßen, davon 256 Kilometer Bundesstraßen, 593 km Staatsstraße und 801 km Kreisstraße. Schon zur Grundsteinlegung stand fest: Der vergleichsweise geringe Platzbedarf dieser neuen Einrichtung führt zu erheblichen Energieeinsparungen. Zudem werden sich die Arbeitsbedingungen für die Mitarbeiter verbessern. Der Planungsvorlauf ist gut. Wichtige Gewerkeleistungen wurden bereits vergeben. „Wir bewegen uns im vorgesehenen Kostenrahmen“, so Tino Schaarschmidt vom beauftragten Architekturbüro aus Zwickau. In der Ausschreibung befinden sich nur noch Außenputz, Innenputz und Trockenbau und Estricharbeiten.

Wie von der Beigeordneten des Bautzener Landratsamtes Birgit Weber zu erfahren war, wird die neue Ausrichtung das Netzwerk der Straßenmeistereien erheblich optimieren, ohne das es zu Abstrichen in der Aufgabensicherung kommen wird. Und zwar bei jedem Wetter! Bürgermeister Heiko Driesnack verwies bei der Grundsteinlegung auf die Erfahrungen in der Zusammenarbeit zwischen Stadtverwaltung, Landkreis und Freistaat. Kurze Kommunikationswege wirkten sich schon dabei sehr günstig aus. Dann wurde die Kartusche für die Grundsteinlegung bestückt. Die SZ des Tages gehörte selbstverständlich zu den mitversenkten Inhalten. (BG)