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Grusel-Touristen aus Meißen gestoppt

Der Krankenhauskomplex Beelitz bei Berlin zieht immer wieder Filmfans an.

© dpa

Von Luca Sing

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Brandenburg/Meißen. Nach dem Kinostart des Gruselfilms „Heilstätten“ hat die Polizei am Wochenende vor der früheren Lungenheilanstalt Beelitz zwölf Menschen gestellt, die die alten Gemäuer illegal erkunden wollten. Die Grusel-Touristen waren im Alter zwischen 18 und 30 Jahren, wie die Polizeidirektion West am Montag weiter berichtete. Nach übereinstimmenden Medienberichten stammten sie aus der Region um Meißen.

Die Polizei hatte das Gelände gemeinsam mit dem Wachschutz über Tage intensiv kontrolliert, nachdem Gruselfans sich in sozialen Netzwerken verabredet hatten, den Kinobesuch mit einem nächtlichen Streifzug über den vermeintlichen Drehort zu verbinden.

Tatsächlich wurde der Film nördlich von Berlin in der Heilstätte Grabowsee bei Oranienburg gedreht. Allerdings gibt es in dem Film Verweise auf Beelitz – so auf den „Rosa Riese“ genannten Frauenmörder, der Anfang der 1990er-Jahre in der Region fünf Frauen und ein Baby ermordet hatte. Die Polizei wies darauf hin, dass beim Betreten des Geländes mit Strafanzeigen wegen Hausfriedensbruchs gerechnet werden müsse. (dpa)