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Guardiola geht auf den Schiedsrichter los

Der spanische Trainer von Manchester City gibt seinem Landsmann eine Teilschuld für das Champions-League-Aus.

© dpa/Tim Goode

Oben auf der Tribüne schlug Pep Guardiola die Hände vors Gesicht. Unten auf dem Platz verlor Manchester City schon das dritte Spiel binnen einer Woche. Nach der 1:2-Niederlage gegen den FC Liverpool und dem erneut vorzeitigen Ausscheiden aus der Champions League ist die Freude über die bevorstehende Meisterschaft inzwischen getrübt. „Ich bereue nichts“, sagte der Trainer nach dem K. o. machte den spanischen Referee Antonio Mateu Lahoz mitverantwortlich dafür.

Nach der frühen Führung durch Gabriel Jesus versetzte Leroy Sané die Anhänger im Etihad-Stadion mit dem vermeintlichen 2:0 in Ekstase. Doch der Schiedsrichter gab das Tor aufgrund angeblicher Abseitsstellung nicht – eine Fehlentscheidung, die Guardiola nicht hinnehmen wollte. „Ich habe ihm gesagt, dass er falsch liegt“, so der Trainer. Für seinen wütenden Protest verbannte ihn der Unparteiische zur Halbzeit auf die Tribüne. Aber: „Ich habe ihn nicht beleidigt.“ Am Mittwoch leitete die Europäische Fußball-Union Uefa aber ein Disziplinarverfahren gegen Guardiola ein. Der Vorwurf: ungebührliches Verhalten. Die Szene markierte die Wende in der Partie, die Manchester City bis dahin beherrschte. Der Trainer sah von oben, wie der FC Liverpool seinen Halbfinal-Traum beendete. (dpa)

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