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Günstige Mieten am Wasapark gefordert

Der Radebeuler Stadtrat hat Plänen für Wohnungen am Wasapark zugestimmt. Die sollen keine Luxusimmobilien werden.

Von Nina Schirmer
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So könnte das Areal am Wasapark in Zukunft aussehen.
So könnte das Areal am Wasapark in Zukunft aussehen. © IPROconsult GmbH

Radebeul. Es herrschte Einigkeit über alle Fraktionen hinweg: Am Mittwochabend hat der Stadtrat einstimmig ersten Plänen für ein neues Wohngebiet am Wasapark zugestimmt. 200 Wohnungen in mehreren dreigeschossigen Mehrfamilienhäusern sollen dort bis voraussichtlich 2030 entstehen. Die Stadträte lobten die Pläne und machten zugleich ihre Vorstellungen zu den Mietpreisen deutlich. Teure Luxusappartements sind nicht gewollt.

Stadtrat Roland Schreckenbach (Freie Wähler) beispielsweise sprach sich dafür aus, dass ein bestimmter Prozentsatz als Sozialwohnungen gebaut wird. Auch Eva Oehmichen (Bürgerforum/Grüne) forderte günstigen Wohnraum am Wasapark. Und damit meine sie keine Mietpreise von neun oder zehn Euro pro Quadratmeter, so die Stadträtin. Jan Mücke von der FDP regte außerdem an, Radebeuler Familien bei der Vergabe der Wohnungen zu bevorzugen. Seiner Meinung nach sollten in erster Linie Einheimische vom neuen Wohngebiet profitieren, um junge Radebeuler in der Stadt zu halten. Entsprechende „Einheimischen-Modelle“ gebe es bereits und die Stadt sollte das bei allen großen Bauprojekten prüfen, so Mücke.

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Für das neue Wohngebiet sollen der große weiße und der rote Block auf dem Gelände abgerissen werden. Das blaue Gebäude an der Meißner Straße bleibt stehen, wird aber in der Höhe zurückgebaut und bekommt eine moderne Glasfassade. Die Stadträte sprachen sich dafür aus, dass die optische Verschönerung des Hauses zu einem frühen Zeitpunkt passiert. Insgesamt wird sich der Bau des Wohngebiets voraussichtlich zehn Jahre hinziehen und geschätzte 40 Millionen Euro kosten. Bauherr ist eine spanische Gesellschaft, welcher der Wasapark bereits jetzt gehört.