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Gut ein Dutzend Waldbrände

Im Zuge von Trockenheit und Hitze in Sachsen hat es in diesem Jahr mehrere Waldbrände gegeben. Derzeit gilt im Norden des Freistaates die höchste Warnstufe 5.

Pirna. Im Zuge von Trockenheit und Hitze in Sachsen hat es bisher mehr als ein Dutzend Waldbrände gegeben.

Die Ursachen liegen vor allem im fahrlässigen Verhalten von Besuchern, wie der Sprecher des Staatsbetriebes Sachsenforst, Renke Coordes, am Dienstag sagte. Lagerfeuer, Grillen, Funkenflug oder „ganz typisch“ weggeworfene Zigaretten, „schon die Asche reicht aus“. Dabei sei offenes Feuer im Wald grundsätzlich verboten. Und auch am Waldrand abgestellte Autos mit heißem Motor könnten den Untergrund entflammen.

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Derzeit gilt im Norden des Freistaates die höchste Warnstufe 5. Laut Coordes ist das Gebiet durch sehr durchlässige Sandböden, leicht entzündliche Kiefernbestände und wenig Niederschlag von jeher besonders gefährdet. Auf der Übersichtskarte sind fast der gesamte ganze Landkreis Nordsachsen - dort dürfen die Wälder nicht betreten werden - sowie die nördlichen Bereiche der Landkreise Meißen und Bautzen lila ausgezeichnet.

In den Städten Dresden, Leipzig und dem Landkreis Leipzig sowie Teilen der Landkreise Bautzen, Görlitz, Mittelsachsen und Sächsische Schweiz-Osterzgebirge besteht zudem eine hohe Gefahr. Zwar geht diese nach Angaben der Experten mit den erwarteten Gewittern am Mittwoch zurück. „Aber die Situation bleibt angespannt“, mahnte Coordes zum entsprechenden Verhalten im Wald - schon am Donnerstag spitzt es sich wieder zu.