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Radeberg

Gutachter sagen zu Messerattacke aus

Sieben Zeugen wurden im Verfahren um den 32-jährigen Radeberger vorgeladen. Ein Urteil soll es im Oktober geben. 

Blick auf das Landgericht in Görlitz
Blick auf das Landgericht in Görlitz © Jens Trenkler

 Der Prozess um den mutmaßlichen Messerstecher aus Radeberg wird fortgesetzt. Der 32-jährige Deutsche muss sich derzeit vor dem Landgericht Görlitz verantworten. 

Am Freitag fand der zweite Verhandlungstag statt. Sieben Zeugen und zwei Sachverständige wurden gehört. Ein Urteil ist frühestens im Oktober zu erwarten. Insgesamt wurden fünf Verhandlungstage angesetzt. Der nächste findet am 25. September statt. 

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Dem Angeklagten wird vorgeworfen am 20. April 2019 während einer privaten Feier auf der Carl-Eschebach-Straße in Radeberg auf einen Mann eingestochen zu haben. Hintergrund der Attacke sei gewesen, dass der Angeklagte die Freundin des Opfers unangemessen behandelt habe. Der Geschädigte sei deshalb eingegriffen, woraufhin der Angeklagte dem Geschädigten mit der Faust ins Gesicht geschlagen und gesagt haben soll, er werde ihn totschlagen. Unmittelbar danach habe er mit dem Messer zugestochen. Das Opfer erlitt Verletzungen am Magen, an der Bauchspeicheldrüse und an der Leber. Das Leben habe nur durch eine Notoperation gerettet werden können., heißt es in einer Medieninformation des Landgerichts Görlitz. Die Staatsanwaltschaft geht davon aus, dass der Angeklagte bei der Tat mit Tötungsvorsatz gehandelt habe. Er ist deshalb wegen versuchtem Totschlags mit gefährlicher Körperverletzung angeklagt. Seit dem 21. April sitzt der Angeklagte nun in Untersuchungshaft.

Der mutmaßliche Täter soll außerdem bereits ein Jahr zuvor auf dem Spielplatz zwischen der Schwabacher Allee und dem Flügelweg in Radeberg eine Messerattacke verübt haben. Er soll seinem Opfer ein Messer in den Bereich der linken Niere gestochen habe. Der Geschädigte musste drei Tage im Krankenhaus verbringen. (SZ/te)