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Gutes Jahr für Genossenschaften

Ein Dreiergespann zeigt Geschlossenheit. Man trinkt nicht nur zusammen Sekt.

© Dietmar Thomas

Von Jens Hoyer

Döbeln. Drei Genossenschaften der Region präsentieren sich als Partner. Die Raiffeisen Handelsgenossenschaft Leisnig-Oschatz, die VR-Bank Mittelsachsen und die Wohnungsgenossenschaft Fortschritt Döbeln hatten zum Neujahrsempfang geladen. Die drei Unternehmen arbeiten eng zusammen und sind sich auch darin einig: Das vergangene Jahr ist gut gelaufen. Die RHG steigerte den Umsatz in allen Märkten, trotz Rückgang beim Baustoffhandel, so Vorstand Horst Franke. In Oschatz wurden 38 Prozent mehr umgesetzt. Dort hatte die RHG einen neuen Markt gebaut. In diesem Jahr seien Umbauten in Waldheim geplant. Mit der Übernahme des Technikcenters von Eckehard Schulz in Schönberg kann die Genossenschaft auch das Geschäft mit Garten-, Forst- und Landtechnik erweitern.

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Die VR-Bank hat in ihrer Bilanz im vergangenen Jahr zum ersten Mal die 700-Millionen-Euro-Marke geknackt, so Banken-Vorstand Angelika Belletti. Über 90 Millionen Euro neue Kredite seien ausgereicht worden. Das sei ein Rekord. „Damit ernten wir die Früchte aus dem Jahr 2014“, so Belletti. Prozesse seien effektiviert und neue Mitarbeiter eingestellt sowie die Beratung und die Geschwindigkeit bei der Vergabe von Krediten verbessert worden. Die Bank beschäftigt 168 Mitarbeiter, konnte ihren Mitgliedern 485 000 Euro Dividende auszahlen und zahlte dazu noch 913 000 Euro Gewerbesteuer.

Große und kleine Zahlen präsentierte auch Stefan Viehrig für die Wohnungsgenossenschaft Fortschritt. Die WG hat im vorigen Jahr 2,8 Millionen Euro investiert und den Leerstand zum achten Mal in Folge gesenkt – auf deutlich unter drei Prozent. Damit sei in einigen Bereichen Vollvermietung erreicht, so Viehrig. Den eingeschlagenen Kurs steuert Fortschritt weiter. Neben Modernisierung neuen Wohnraums sollen die ehemalige Leninschule zum Wohnzwecken umgebaut und in Döbeln Nord neue Häuser errichtet werden.